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Red Bull Racing: Pirelli-Test wie Ferrari & Mercedes?

Von Mathias Brunner
Die Reifentest-Affäre um Pirelli und Mercedes findet eine Fortsetzung: Weltmeister Red Bull Racing will von der FIA wissen, unter welchen Bedingungen sie testen können.

Die Reifentests von Ferrari (2011er Auto) und Mercedes (2013er Auto) vor und nach dem Barcelona-GP haben weltweit viel zu reden und schreiben gegeben – und der Silberpfeil-Test endete (nach Protest von Ferrari und Red Bull Racing) vor dem FIA-Tribunal in Paris. Wer glaubt, die Angelegenheit habe sich damit erledigt, ist auf dem Holzweg: Red Bull Racing hat bei Formel-1-Rennleiter Charlie Whiting einen detaillierten Brief deponiert, der die Frage klären soll – unter welchen Bediungungen können wir testen gehen?

Reifenhersteller Pirelli hatte solche Tests allen Rennställen offeriert: Gefahren wird im Juli in Paul Ricard und auch in Barcelona. Rennleiter Paul Hembery hatte daraufhin nur gesagt, dass einige Teams Interesse signalisiert hätten. Er sagt jedoch nicht, um wen es sich dabei handelte. Jetzt ist klar: eines dieser Teams ist Red Bull Racing (RBR)

RBR-Teamchef Horner will von der FIA folgende Fragen beantwortet haben:

Darf mit einem 2011er oder gar mit einem 2013er Auto gestetet werden? Und falls ja – unter welchen Bedingungen?

Horner will auch wissen, was nun das genaue Prozedere sei, um einen solchen Test abnicken zu lassen.

Horner fragt ferner, ob man (wie es Ferrari tat) kurz vor einem Rennen auf einer bestimmten Rennstrecke mit einem 2011er Renner fahren dürfe. Der Teamchef will wissen, was das Reglement exakt bedeute. Denn unter Artikel 22.1 wird nur definiert, dass Tests mit einem dies- oder letztjährigen Auto verboten sei sowie mit Fahrzeugen, die «im wesentlichen mit dem bestehenden Reglement übereinstimmen». Das ist ein Gummi-Paragraph, der sehr dehnbar auslegbar ist.

Der Ball liegt nun beim Autoverband.

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