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Formel 1
Kolumne

Unser neues Rätsel Racing-Raritäten: Schnappschuss aus Abteilung Hoppala

Da hatten die spärlichen Zuschauer in einem wohlbekannten Teil einer wohlbekannten Strecke was zu Gucken. Wer ist das? Wo und wann wurde diese Aufnahme geschossen? Machen auch Sie mit!

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Wer ist das? Wo und wann ist das Foto entstanden?
Wer ist das? Wo und wann ist das Foto entstanden?
Foto: Grand Prix Photo
Wer ist das? Wo und wann ist das Foto entstanden?
© Grand Prix Photo

Meist aus dem Archiv unserer Foto-Partner XPB und Grand Prix Photo stellen wir jede Woche ab Dienstag ein kleines Stück Motorsport-Historie vor. Sagen Sie uns, wer zu erkennen ist (Beispiel: Jo Siffert, Monza, 1970) und rätseln Sie um die Ehre mit – zu gewinnen gibt es nichts. Schicken Sie Ihre Lösung an: mathias.brunner@speedweek.com. Einsendeschluss ist Sonntag der laufenden Woche, um 24.00 Uhr.

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Die Teilnahme ist kostenlos. Teilnahmeberechtigt sind Personen ab 18 Jahren. Mitarbeiter der beteiligten Unternehmen sind ausgeschlossen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die im Rahmen des Rätsels übermittelten Daten werden ausschliesslich zur Durchführung verwendet und nicht an Dritte weitergegeben. Weitere Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Beim neuen Rätsel dürfen wir den Hinweis geben: Da hatten die spärlichen Zuschauer in einem wohlbekannten Teil einer wohlbekannten Strecke was zu Gucken.

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Unser Tipp für die letzte Aufgabe lautete: Er galt als Wunderkind im Motorsport, aber schon bald wurde klar – er spielt nur die zweite Geige.

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Die richtige Lösung vom letzten Mal: Der Neuseeländer Mike Thackwell mit seinem Tyrrell-Ford vom Typ 010 in Montreal 1980.

Der begabte Thackwell wurde im Grand-Prix-Sport nur fünf Rennwochenenden alt. Beim Grossen Preis von Kanada 1980 wurde der Mann mit dem markanten T auf dem Helm zum damals jüngsten GP-Piloten (19 Jahre und 192 Tage), weit kam er aber nicht.

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Bei einem Crash, ausgelöst von den damaligen Stars Nelson Piquet und Alan Jones, wurde der Renner von Jean-Pierre Jarier beschädigt, der Franzose war damals die Nummer 1 bei Tyrrell. Thackwell musste daraufhin sein Auto an Jarier abtreten und konnte zum zweiten Start nicht mehr antreten. Denn Mike war die Nummer 3 des Teams, der Wagen von Derek Daly war beim Crash ebenfalls beschädigt worden.

Thackwell konnte in der Formel 1 mit unterlegenem Material von Arrows, Tyrrell und RAM-March nie zeigen, welch vorzüglicher Racer er war. Daran war der schrullige Thackwell teils selber schuld.

Mike war nur am Rennfahren interessiert, Werbung in eigener Sache war ihm zuwider. Ende der 70er, Anfang der 80er Jahre wurde aus der Formel 1 ein Riesengeschäft, aber diese Seite des Sports war Mike schnuppe.

Nach den früheren GP-Einsätzen wandte sich Thackwell der Formel 2 zu, ein schwerer Testunfall in Thruxton 1981 warf ihn zurück. Er erlitt Kopfverletzungen und Trümmerbrüche an der Ferse.

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Thackwell wurde Formel-2-Gesamtzweiter 1983 und Europameister 1984, als Werksfahrer von Ralt.

Er fuhr auch für Peter Sauber Langstreckenrennen im Sauber-Mercedes, bevor aus dem Team des Schweizers die Silberpfeile wurden. Zusammen mit Henri Pescarolo gewann Thackwell die 1000 Kilometer vom Nürburgring 1986.

Ende 1988 hatte Mike die Nase voll vom Rennsport und hörte auf – mit 27 Jahren.

Für ihn war das kein Problem. Er hatte wiederholt festgehalten, er wolle ohnehin nur zehn Jahre lang Autorennen fahren und dann lieber etwas Anderes machen.

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Er flog in der Folge an der Nordsee Hubschrauber und arbeitete als Lehrer in England. Der Freigeist lebt heute an der Südküste von England, verbrachte viel Zeit mit Surfen und wurde zum vielleicht schnellsten Behinderten-Fahrer der Welt. Bis heute gilt er als eines der grössten verlorenen Talente des Rennsports.

Es sollte von 1984 bis 2017 und Brendon Hartley dauern, bis wieder ein Neuseeländer am Start eines WM-Laufs stand. Auf Hartley, dessen Formel-1-Zeit 2018 ablief, folgte 2023 Liam Lawson.

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