MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Matthias Walkner: Jetzt wird’s ernst im Porsche

Von Johannes Orasche
Matthias Walkner beim Fanfest am Red Bull Ring

Matthias Walkner beim Fanfest am Red Bull Ring

Der österreichische Rallye Dakar-Motorradsieger Matthias Walkner debütiert am Wochenende in Spielberg im Porsche GT Cup als VIP-Starter.

Für den Speed-Freak Matthias Walkner erfüllt sich dieser Tage ein Kindheitstraum. Der 31 Jahre alte Salzburger aus Kuchl gewann im Januar als erster Österreicher die Dakar-Rallye für Motorräder. Jetzt darf Walkner auf vier Rädern sein Talent beweisen und am Red Bull Ring am Wochenende in einem Porsche im gleichnamigen Supercup an den Start gehen.

Walkner hat nichts dem Zufall überlassen und im Porsche bereits im Frühling einen zweitägigen Test in Barcelona absolviert. Dem nicht genug, gab es dann auch ein Intensiv-Training mit einigen gecoachten Runden auf seiner «Heimstrecke», der High-Speed-Bahn am Salzburgring. Dort war kein geringerer als Ex-Red-Bull-F1-Ass Christian Klien sein Ratgeber.

«Es war ziemlich ungewohnt für mich», gesteht Walkner. «Der Renn-Porsche hat mit einem normalen Straßen-PKW kaum etwas zu tun», stellte Walkner fest, dem die Fahrhilfen abgingen. «Es gibt hier kein ABS und keine Traktionskontrolle. Dazu kommen die profillosen Slick-Reifen. Es war schwieriger als ich gedacht habe.»

Genau beobachtet wird «Hiasi» Walkner spätestens am Sonntag auch von seinem Kumpel Marcel Hirscher (29). Der siebenfache Ski-Weltcup-Gesamtsieger kommt mit seiner Laura an den Ring, die er zuletzt geheiratet hat und die im September das erste gemeinsame Kind zur Welt bringen wird.

Übrigens: Im Porsche Supercup tritt am Bullen-Ring mit Tom Preining ein weiterer interessanter Lokalmatador an. Der Oberösterreicher ist der Sohn des ehemaligen 250er-Motorrad-WM-Fahrers Andreas Preining.

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