Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Rast im Formel-E-Auto: Jede Menge neuer Eindrücke

Von Rob La Salle
René Rast

René Rast

Bei Testfahrten auf dem Lausitzring absolvierte René Rast seine ersten Runden im rein elektrischen Rennauto. An der Seite seines Teamkollegen Lucas di Grassi stimmte sich der Deutsche auf sein Renndebüt ein.

Noch 33 Tage, dann kehrt die Formel E mit gleich sechs Läufen in Berlin auf die Rennstrecke zurück. Audi hat seine Vorbereitung auf den Showdown in Deutschlands Hauptstadt mit Testfahrten auf dem Lausitzring, rund 130 Kilometer südlich von Berlin, fortgesetzt.

Erstmals saß dabei auch René Rast im Cockpit des rein elektrischen Rennautos, mit dem Audi um die Titel in der Fahrer- und Teammeisterschaft kämpft. Er ersetzt bekanntlich Daniel Abt, der nach einem eSports-Skandal von Audi vor die Tür gesetzt wurde.

«Ein offenes Auto, ein völlig anderer Sound und ganz andere Schwerpunkte bei der Testarbeit als in der DTM – das waren jede Menge neuer Eindrücke an diesen Tagen», sagt René Rast nach seinen ersten Erfahrungen. «Ich bin toll aufgenommen worden im Team und habe mit Lucas einen sehr offenen und erfahrenen Lehrer an meiner Seite. Ich hatte viel Spaß bei meinen ersten Kilometern und freue mich von Tag zu Tag mehr auf die Rennen in Berlin – auch wenn ich weiß, dass es eine riesige Herausforderung und alles andere als leicht wird.»

Rast teilte sich das Auto an zwei Testtagen mit seinem Teamkollegen Lucas di Grassi, der nach 2.294 gefahrenen Formel-E-Rennrunden mit ungleich größerer Erfahrung nach Berlin reist.

«Nach vielen Wochen mit Video- und Telefonkonferenzen war es schön, wieder im echten Leben mit der Mannschaft zu arbeiten», sagt di Grassi, der die vergangenen Monate mit seiner Familie in Brasilien verbrachte hat und erst vor einigen Wochen in seine Wahlheimat Monaco zurückgekehrt ist.

«Wir haben sechs Rennen vor uns, die die Meisterschaft entscheiden. Noch ist alles offen – und dementsprechend perfekt vorbereitet wollen wir nach Berlin kommen. Die Testfahrten sind ein wichtiger Schritt auf dem Weg dorthin.»

Mit weiteren Tests sowie intensiver Arbeit im Simulator und mit den Ingenieuren setzt Audi seine Vorbereitung jetzt fort. Ernst wird es dann in einigen Wochen, wenn die Formel E am 5./6., 8./.9. und am 12./13. August gleich drei Double-Header innerhalb von gut einer Woche absolviert und damit die Ende Februar unterbrochene Saison zu Ende führt.

Zusammen mit den DTM-Rennen, die René Rast für Audi parallel absolviert, kommt der Deutsche im August sogar auf zwölf Rennen in 23 Tagen.


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