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Rockenfeller: DTM oder Le Mans? Auf jeden Fall Audi

Von Andreas Reiners
Mike Rockenfeller

Mike Rockenfeller

Noch steht nicht fest, in welchem Programm DTM-Spitzenreiter Mike Rockenfeller im kommenden Jahr fahren wird.

Edoardo Mortara wird mit Mercedes in Verbindung gebracht, Mattias Ekström schließt einen Wechsel zum jetzigen Zeitpunkt nicht aus und Nico Müller darf sich Hoffnungen auf ein DTM-Cockpit machen: Audi kämpft nicht nur an allen Fronten um drei noch mögliche Titel. Auch das Fahrerkarussell bewegt sich bei den Ingolstädtern immer schneller. Die Konstante: Titelaspirant Mike Rockenfeller.

Der 29-Jährige sieht seine Zukunft ganz klar bei Audi. «Bei wem ich nächstes Jahr fahre ist klar, aber was? Das kann am besten Dieter (Gass) beantworten», so Rockenfeller, der zwei Rennen vor dem Saisonende mit 33 Punkten vor seinem Verfolger Augusto Farfus (BMW) in Führung liegt. «Es ist noch nicht entschieden, in welchem Programm er fahren wird. Die Fahrerzuteilung wird nach der Saison vorgenommen», sagte Audis DTM-Leiter.

Rockenfeller hat aus seiner Liebe zu den 24 Stunden von Le Mans nie einen Hehl gemacht. 2010 gewann er das Langstreckenrennen, 2011 überstand er einen Horrorcrash praktisch unverletzt. Bislang verliefen beide Programme parallel. Seit dieser Saison konzentriert sich Rockenfeller nur auf die DTM – und steht prompt vor dem Titelgewinn.

Eigentlich kaum vorstellbar, dass er als Titelverteidiger der DTM 2014 den Rücken kehrt und sich nur auf die Langstrecke konzentriert. Oder aber Rockenfeller kehrt zum alten Modus zurück und absolviert wieder beide Programme. Für ihn wäre das kein Problem. «Es ist durchaus möglich, die 24 Stunden von Le Mans und eine DTM-Saison erfolgreich unter einen Hut zu bringen», sagte Rockenfeller, bei dem es in diesem Jahr zeitlich nicht gepasst hatte. Ohne eine Top-Vorbereitung könne man nicht einfach in Le Mans ins Auto steigen und das Rennen gewinnen.

Dieter Gass ist da schon skeptischer. «Wenn er von den Langstreckentests und den Rennen zurückkam, musste er sich immer wieder an das DTM-Auto und die Anforderungen gewöhnen. Da an einem DTM-Wochenende jedoch nicht viel Zeit bleibt, kann das durchaus einen Nachteil für das Qualifying bringen, der sich dann fast immer auch auf das Rennen ausweitet», so Gass.

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