Formel 1: Weder Norris noch Verstappen Favorit

Mercedes-Chef Toto Wolff: Freud und Leid in Barcelona

Von Vanessa Georgoulas
Toto Wolff

Toto Wolff

Auch in der Formel 1 liegen Freud und Leid zuweilen nahe beieinander, wie Mercedes-Motorsportdirektor Toto Wolff während der Vorsaison-Testfahrten in Barcelona erfahren durfte.

Bei Mercedes gab es in der vergangenen Woche gleich mehrere Gründe zur Freude. Einerseits zeigten Champion Lewis Hamilton und Valtteri Bottas trotz Kälte, Regen und sogar Schnee, dass der neue Silberpfeil wie ein Uhrwerk läuft. Der vierfache Weltmeister und sein finnischer Stallgefährte umrundeten den Circuit de Barcelona-Catalunya 306 Mal und legten dabei 1424 km zurück – die zweitmeisten aller zehn Teams.

Zudem war Lewis Hamilton mit 1:19,333 min auch der Schnellste der ersten Testwoche, was für fröhliche Gesichter in der Mercedes-Box sorgte. Und damit nicht genug. Der Konstrukteurs-Weltmeister wurde am Wochenende auch noch bei den prestigeträchtigen Laureus World Sports Awards 2018 als «Team des Jahres» ausgezeichnet.

Neben Mercedes waren auch das Davis-Cup-Tennisteam aus Frankreich, Champions-League-Sieger Real Madrid, NBA-Champion Golden State Warriors, Superbowl-Sieger New England Patriots und das neuseeländische America’s-Cup-Team nominiert.

«Der Erfolg, den wir in den vergangenen Jahren hatten, ist auf ein grossartiges Team zurückzuführen», lobte Motorsportdirektor Toto Wolff seine Mannschaft. «Es ist toll, all diese Superstars hier im Raum zu sehen, aber ich habe die Gelegenheit, mit 1500 Superstars zusammenzuarbeiten. Sie alle sollten auf der Bühne stehen, denn es ist ihr Preis.»

Die Freude über die Test-Bestzeit und die Auszeichnung wurde aber kurz darauf getrübt, denn zum Start der zweiten Testwoche tauchte Toto Wolff mit einem eingebundenen rechten Arm auf. Was war passiert? Der 46-jährige Wiener hatte sich den Arm beim Skifahren verstaucht.

Es ist nicht das erste Mal, dass Wolff mit eingebundenem Arm im Fahrerlager auftaucht. Bereits 2014 verletzte er sich bei einem Sturz im Rahmen eines privaten Radrennens. Damals brach er sich das rechte Handgelenk, den Ellbogen, die Schulter und das Schlüsselbein und er zog sich beim Sturz auch noch eine Gehirnerschütterung zu.

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