MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Alonso: «Michael Schumacher war der härteste Gegner»

Von Rob La Salle
Fernando Alonso

Fernando Alonso

Für Fernando Alonso war Michael Schumacher der härteste Gegner, den er in der Formel 1 hatte. Der Asturier sagt über den Rekord-Weltmeister: «An einem guten Tag war er in einem guten Auto unschlagbar.»

Nach dieser Saison verlässt Fernando Alonso die Formel 1, in der er in den vergangenen 17 Jahren unterwegs war. Und das mit Erfolg: Zwei WM-Titel, 32 GP-Siege, 97 Podestplätze und 23 schnellste Rennrunden konnte der schnelle Spanier bisher erringen. Allerdings liegt der letzte Triumph bereits eine ganze Weile zurück: Letztmals siegte der Champion von 2005 und 2006 in der Saison 2013, in der er sein Heimrennen für sich entschied.

Trotzdem betont der stolze Asturier im BBC-Interview: «Ich bin absolut glücklich mit meinen Errungenschaften. Die Formel 1 hat mir sehr viel gegeben und ich denke nicht darüber nach, was hätte sein können und wie viele Titel ich noch hätte haben können. Es stimmt schon, wenn ich da und dort fünf oder sieben Punkte mehr geholt hätte, dann hätte ich fünf Titel holen können. Aber andererseits hätte ich auch kein Rennen und keinen Titel gewinnen können, denn in diesem Sport kämpft man unglaublich hart um jeden Erfolg.»

Und Alonso stellt angesichts seiner Sieges-Durststrecke klar: «Man kann nichts dagegen tun, wenn man nicht das entsprechende Auto hat, um zu gewinnen. Natürlich glaubst du an dein Team und die Projekte, die es in Angriff nimmt. Auch wenn du eine schwierige Saison durchlebst, denkst du, dass du im nächsten Jahr besser sein kannst und eine bessere Zeit erleben wirst. Aber so kam es nicht, weder in den letzten Ferrari-Jahren noch in den letzten vier Meisterschaften mit McLaren.»

In seiner langen Formel-1-Karriere setzte sich der Asturier gegen eine Vielzahl von Gegnern durch, der härteste davon war Rekord-Weltmeister Michael Schumacher, wie Alonso bestätigt: «Die beiden Titel gegen ihn zu gewinnen, bedeutet unglaublich viel, denn Michael war abgesehen davon nicht zu stoppen. An einem guten Tag war er in einem guten Auto unschlagbar. Und selbst an einem schlechten Tag mit einem schlechten Auto war er immer dabei. Er war ein aussergewöhnlicher Gegner.»

Als schwierigsten Teamkollegen bezeichnet der GP-Routinier den aktuellen WM-Leader Lewis Hamilton, an dessen Seite er die Saison 2007 bei McLaren bestritt. «Wahrscheinlich war Lewis mein härtester Gegner. Wir haben nur ein Jahr als Teamkollegen verbracht, aber er war schnell, hart und sehr schwer zu schlagen», gesteht der aktuelle WM-Neunte.

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