MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sergio Pérez: Harte Strafe nach 2. Training in Austin

Von Rob La Salle
Sergio Pérez

Sergio Pérez

Eigentlich hätte Sergio Pérez gleich nach dem zweiten freien Training zur FIA-Waage abbiegen sollen, doch der Mexikaner tat dies nicht. Für dieses Vergehen wurde der Racing-Point-Routinier hart bestraft.

Harte Strafe für Sergio Pérez: Der 29-Jährige aus Guadalajara muss den drittletzten Grand Prix des Jahres in Austin von der Boxengasse aus in Angriff nehmen. Schuld daran ist das Versäumnis des Racing-Point-Piloten, nach dem zweiten freien Training auf dem Circuit of the Americas an die FIA-Waage abzubiegen. Stattdessen steuerte der Mexikaner die Box seines Teams an, das einen Übungsboxenstopp absolvierte.

Mit dem Reifenwechsel am RP19 von Pérez brach das rosa Team die Regel, wonach ein Fahrer so schnell wie möglich sein Versäumnis nachholen müsse, wenn er es verpasst, an die Waage abzubiegen, wobei keine Änderungen am Auto vorgenommen werden dürfen. Dies hält Artikel 29.1. a) des sportlichen Reglements fest.

Die Regelhüter zitierten den GP-Star und einen Teamvertreter zu sich, und hörten sich deren Argumente an. Sie prüften auch die entsprechenden Video-Aufnahmen, bevor sie Pérez den Start aus der Boxengasse als Strafe aufbrummten. In der Urteilsbegründung erklärten die Stewards, dass ihnen in diesem Fall kein Spielraum bei der Strafe blieb.

Tatsächlich halten die Regeln für dieses Vergehen unmissverständlich fest, dass der Fahrer in einem solchen Fall mit einem Start aus der Boxengasse bestraft werden muss. Für den WM-Neunten, der bei seinem Heimspiel am vergangenen Sonntag noch mit dem siebten Platz geglänzt hatte, ist das eine bittere Pille.

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