MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Charles Leclerc: Einer der vier Gurte war nicht fest

Von Agnes Carlier
Charles Leclerc

Charles Leclerc

Dass Ferrari-Star Charles Leclerc nach seinem Dreher im Spanien-GP nicht richtig angeschnallt war, als er weiterfuhr, brachte dem Monegassen viel Kritik ein. In Belgien erklärte er noch einmal, wie es dazu kam.

Das Barcelona-Rennen war für Charles Leclerc bereits in Runde 36 gelaufen, als sich sein Ferrari in der 14. Kurve plötzlich drehte. Danach versuchte der 22-Jährige, seinen Renner wieder anzulassen, doch zunächst blieb er erfolglos. Deshalb machte er sich ans Aussteigen und löste die Sicherheitsgurte, als ihn sein Team über Boxenfunk bat, es noch ein letztes Mal zu versuchen.

Leclerc tat, wie ihm befohlen, und konnte tatsächlich weiterfahren. Zur Sicherheit drehte er eine langsame Runde, danach gab er wieder richtig Gas – nur um zu bemerken, dass er nicht richtig angeschnallt war. «Jungs, ich muss zurück zur Box, denn ich habe die Gurte gelöst», funkte der Monegasse.

Dass er beim Bremsen ziemlich stark ins Rutschen kam, störte Leclerc nicht, wie er weiter berichtete. «Aber ich denke, niemand wäre wirklich happy, wenn ich nicht richtig angeschnallt weiterfahre», fügte er an. Tatsächlich erntete er für die beiden Runden, die er vor der Aufgabe an der Box drehte, bereits einige Kritik. So schimpfte etwa Jolyon Palmer: «Das ist so ziemlich das Gefährlichste, was man machen kann.»

In Belgien wurde Leclerc noch einmal auf die Szene angesprochen, und er erklärte: «Ich habe die Gurte wieder angelegt, als ich wieder losfuhr. Erst drehte ich eine langsame Runde, um zu sehen, ob der Motor normal läuft. Als ich dann auf der zweiten Runde wieder Gas gab, realisierte ich, dass einer der Gurte nicht fest war. Da habe ich das Team gleich informiert und hielt auch gleich an.»

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