Formel 1: Max Verstappen ist baff

Verstappen: 70 Prozent Talent, Rest ist harte Arbeit

Von Andreas Reiners
Max Verstappen

Max Verstappen

Max Verstappen wurde das Talent fraglos in die Wiege gelegt. Harte Arbeit gehört für den Superstar von Red Bull Racing trotzdem dazu.

Max Verstappen hat immer betont: Sein Vater Jos ist derjenige, der seine Karriere maßgeblich beeinflusst hat. Der Papa war von 1994 und 2003 selbst in der Formel 1 unterwegs und bestritt 107 Rennen.

Danach kümmerte er sich um Sohn Max. «Er fing mit mir an zu arbeiten, als ich vier Jahre alt war und hörte erst damit auf, als ich zu Toro Rosso ging», sagte Verstappen beim Sportbuzzer.

Es ist aber nicht nur der Vater, der seinem Sohn das Talent mit auf den Weg, gab, sondern auch die Mutter. Sophie Kumpen war im Kartsport aktiv. «Talent muss einem in die Wiege gelegt werden. Ich hatte das Glück, dass sowohl meine Mutter als auch mein Vater Rennen fuhren. Da bekam ich die Gene gleich doppelt», so der Niederländer.

Wie definiert Verstappen Talent? «Talent ist, wenn einem am Anfang viele Dinge leicht von der Hand gehen. Dass man Dinge sofort richtig macht, ohne darüber nachdenken zu müssen», sagte er.

Aber klar: Talent ist nicht alles. Verstappen rechnet vor: «Talent macht ungefähr 70 Prozent des Erfolges aus. Den Rest musst du dir hart erarbeiten.»

Im Detail sieht das laut Verstappen so aus: «Beim Kartfahren ging es zum Beispiel darum zu verstehen, wie die Reifen funktionieren oder der Motor, neben dem du ja praktisch sitzt. Mein Vater war da mein Lehrmeister. Mit der Zeit verstehst du nicht nur, wann du schnell bist, sondern auch warum. Und dann geht es darum, dich immer wieder zu verbessern. Das ist in der Formel 1 nicht anders. Man findet immer Verbesserungsmöglichkeiten, man muss sie nur suchen.»


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