MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Vettel: «Ich war zu gierig»

Von Mathias Brunner
Die meisten Gegner sehen Vettel ungefähr so.

Die meisten Gegner sehen Vettel ungefähr so.

Weltmeister, WM-Leader, Pole-Position – läuft nicht alles für Sebastian Vettel? «Abwarten», verneint Sebastian. «Das Ergebnis heute bedeutet noch gar nichts.»

Zum dritten Mal in Folge besteht die erste Startreihe zum Grand Prix aus den Rennern von Red Bull Racing – das ist RBR-Rekord.

Vor zwei McLaren und vor zwei Ferrari, ebenfalls im Paarlauf.

Nach Vettel vor Webber in Japan sowie Webber vor Vettel in Südkorea heisst es nun wieder Vettel vor Webber.

Es  ist die 35. Pole des Heppenheimers und die fünfte der Saison 2012 nach Bahrain, Montreal, Valencia und Japan.

Alles scheint derzeit für den WM-Leader und gegenwärtigen Weltmeister zu laufen, aber Vettel weiss aus den Dauerläufen: Ferrari ist im Renntrimm auf Augenhöhe und McLaren ebenfalls.

Logischerweise bleibt Sebastian auf dem Teppich: «Mit dem ersten Reifensatz machte ich einen Fehler in der vierten Kurve, da habe ich zu spät gebremst und ein Rad stehen lassen, ich war zu gierig, damit war diese Chance dahin. Ich wusste, dass mit dem zweiten alles passen muss. Klar freue ich mich über die Pole, aber ich weiss auch, dass dies für die WM nichts bedeutet. Ich bleibe bei der Taktik – ein Schritt nach dem anderen, ein Rennen ums andere, was das bringt, werden wir dann später sehen.»

Vettel ist nun fast in jedem Training Schnellster gewesen: Freitag-Morgen, Freitag-Nachmittag, Samstag-Morgen, Q2 und schliesslich Q3, nur im ersten Quali war Pastor Maldonado noch besser.

Vettels Teamgefährte Mark Webber übt Selbstkritik: «Was das Auto kann, haben wir gesehen, für den Rest bin ich verantwortlich, und meine Runden waren eben nicht perfekt – einmal neben der Bahn auf dem Kunstrasen, später bauten die Reifen etwas gar schnell ab.»

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