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Christian Horner: «Mark ist ein Kämpfer»

Von Petra Wiesmayer
Mark Webber gibt nicht auf

Mark Webber gibt nicht auf

Red-Bull-Racing-Teamchef Christian Horner glaubt nicht, dass das Pech beim Grand Prix von China für Mark Webber noch Nachwirkungen hat.

Für Mark Webber waren die vergangenen Wochen nicht leicht. Auf die Stallorder-Misere und den verlorenen Sieg beim Grand Prix von Malaysia folgte das Seuchen-Rennen in China. In den Freien Trainings war der Australier immer unter den ersten Fünf, im Qualifying dann das Aus in Q2 und schließlich der Start aus der Boxengasse, da er nach dem Qualifikationstraining nicht mehr genügend Sprit im Tank seines RB9 hatte. Ein Scharmützel mit Jean-Éric Vergne im Rennen und ein verlorenes Rad ließen Webber mit leeren Händen aus China nach Bahrain reisen. Dort wird er, als Strafe für den Unfall mit Vergne, nun auch noch um drei Startplätze zurückversetzt, sein Teamchef glaubt aber nicht, dass ihn das zu sehr beeinflussen wird.

«Mark wird es gut gehen. Er ist ein harter Kämpfer und er ist sehr gut gefahren», sagte Horner im Hinblick auf den Grand Prix von Bahrain. «Er hat sich durch das Feld nach vorne gearbeitet, nachdem wir über Nacht Veränderungen an der Getriebeübersetzung, dem Abtrieb und der Abstimmung vorgenommen haben.» Die Strategie, ihn bereits nach der ersten Runde an die Box zum Reifenwechsel zu holen, hätte gut funktioniert, so Horner weiter. «Er war mitten im Geschehen. Der Unfall war unerfreulich, noch unerfreulicher war es aber, das Auto abstellen zu müssen.»

Das Ziel seines Teams sei es, immer beide Autos so weit vorne wie möglich ins Ziel zu bringen, widersprach Horner noch einmal allen Gerüchten, Webber sei in China absichtlich ausgebremst worden.

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