MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Pedro de la Rosa: «Auf Nürburgring sind wir sicher»

Von Rob La Salle
Pedro de la Rosa (links) mit Fernando Alonso

Pedro de la Rosa (links) mit Fernando Alonso

Der Test- und Ersatzfahrer von Ferrari glaubt: «Ein Rennen wie in Silverstone wird sich am kommenden Wochenende nicht wiederholen.»

Charlie Whiting, der Starter und Sicherheits-Delegierte der Formel 1, hat nach dem turbulenten Silverstone-GP zugegeben: Er spielte mit dem Gedanken, das Rennen aus Sicherheitsgründen abzubrechen. Seither ist über die Reifenschäden viel geredet, geschrieben und gemutmasst worden. Eine Frage dabei lautet immer wieder: Müssen wir uns auf ein erneute Reifendebal gefasst machen, dieses Mal auf dem Nürburgring?

Wenn es nach Ferrari-Test- und Ersatzfahrer Pedro de la Rosa geht, dann dürfen wir dem Rennen am Fusse der Nürburg ruhig entgegen sehen: «Gewiss, die Reifen werden auch in Deutschland eine grosse Rolle spielen. Aber generell stehen die Reifen auf dem Nürburgring weniger unter Belastung als in Silverstone. Allein deswegen kann ich mir eine Wiederholung der Vorkommnisse wie in England nicht vorstellen.»

Der 105fache GP-Teilnehmer gilt als einer der besten Testfahrer der Branche. Der in Zürich lebende Barcelonese sagt weiter: «Die Natur der Strecke führt eher zum so genannten Körnen, wenn sich also auf der Reifenfläche kleine Gummi-Kügelchen bilden. Die Erfahrung hat jedoch auch gezeigt – im Laufe des Rennwochenende lässt diese Tendenz nach. Man darf also am ersten Tag von der Abstimmung her nicht zu stark aufs Körnen reagieren. Wir sprechen jeweils davon, dass man die Strecke auf sich zukommen lassen muss. Und wir sprechen hier vom Nürburgring: da muss man wie in Belgien immer auf Wetter-Kapriolen gefasst sein.»

Normalerweise schon, dieses Mal nicht: Die Wettermodelle besagen einhellig – Regen am Mittwoch und wohl auch am Donnestag. Spätestens in der Nacht auf Freitag jedoch wird es freundlicher, und dann steht einem Rennwochenende mit viel Sonne und ohne Regen nichts mehr entgegen, dank einer stabilen Hochdruck-Zone.

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