MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Hülkenberg: «Ich würde Ricciardo nehmen»

Von Petra Wiesmayer
Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo

Nico Hülkenberg und Daniel Ricciardo

Hätte Nico Hülkenberg die Kontrolle über das Fahrerkarussell, würde er Toro-Rosso-Pilot Daniel Ricciardo bei Red Bull Racing stoppen lassen.

Daniel Ricciardo hat große Konkurrenten um das Cockpit bei Red Bull Racing, das Mark Webber am Ende der Saison räumen wird: Kimi Räikkönen und vielleicht sogar Fernando Alonso. Nico Hülkenberg spielt im Transfer-Poker nur die zweite Rolle, sollte Räikkönen seinen Rennstall Lotus aber verlassen und in der Tat zu Red Bull Racing wechseln, sagt man dem Emmericher eine gute Chance voraus, Nachfolger des Finnen zu werden.

Trotzdem meint Hülkenberg, er würde sich an Red Bull Racings Stelle für Daniel Ricciardo entscheiden. «Ich würde ihn nehmen. Daniel ist ein schneller Mann und mit ihm bekäme endlich mal wieder ein junger Fahrer die Chance, sich zu beweisen», sagte der Sauber-Pilot gegenüber Auto Motor und Sport. Sollte der Spanier wirklich den Zuschlag beim Weltmeisterteam bekommen, wäre er nach Sebastian Vettel der zweite, der den Sprung vom Red-Bull-Nachwuchsteam zum großen Team schafft.

Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost betont derweil, dass die Tatsache, dass alle nur von Ricciardo als möglichen Nachfolger für seinen australischen Landsmann reden, nicht gegen das Talent das zweiten Toro-Rosso-Piloten Jean-Éric Vergne sprechen sollte. «Jean-Éric ist ein sehr guter Fahrer und hat viele Fähigkeiten», betonte der Österreicher gegenüber Totalrace. «Der einzige Grund, dass Daniel für den Job höher gehandelt wird ist, dass er mehr Erfahrung hat. Er hat 13 Rennen mehr hinter sich als Vergne, das ist fast eine ganze Saison.»

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