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Sauber: Ärger mit Ferrari-Antriebseinheit

Von Vanessa Georgoulas
Da kommt keine gute Stimmung auf: Esteban Gutiérrez musste im ersten freien Training zum Singapur-GP eine lange Zwangspause einlegen

Da kommt keine gute Stimmung auf: Esteban Gutiérrez musste im ersten freien Training zum Singapur-GP eine lange Zwangspause einlegen

Das Sauber-Team erlebte in Singapur einen problematischen Trainingsfreitag. Adrian Sutil und Esteban Gutiérrez wurden durch Probleme mit dem Energie-Management eingebremst.

So hatte sich das Sauber-Team den Auftakt ins Singapur-Wochenende nicht vorgestellt. Kaum sprang die Boxengassen-Ampel auf Grün, begannen die Probleme für Esteban Gutiérrez. Der junge Mexikaner musste wegen Problemen mit dem Steuergerät eine lange Zwangspause einlegen und kam in beiden Sessions nicht über Platz 16 hinaus.

Hinterher fasste Gutiérrez zusammen: «Im ersten freien Training habe ich viel Zeit wegen des Problems mit dem Steuergerät verloren. In der zweiten Session haben wir trotz allem versucht, unser Programm bestmöglich abzuarbeiten. Zusammenfassend habe ich derzeit noch kein gutes Gefühl im Auto. Ich denke allerdings, dass wir in Bezug auf die Aerodynamik einen kleinen Schritt nach vorne gemacht haben. Dennoch ist diese auf solch einer Strecke nicht entscheidend, so dass man den Unterschied nicht direkt in den Rundenzeiten sieht. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns.»

Auch für Adrian Sutil verliefen die Trainingsstunden nicht ungestört. Der 31-Jährige Gräfelfinger, der seit Jahren in Oensingen im Schweizer Kanton Solothurn wohnt, erklärte: «Es waren zwei interessante Trainings, und es hat Spass gemacht auf dieser Strecke zu fahren. Ich konnte ohne grössere Zwischenfälle einige Runden abspulen. Allerdings hatten wir zwischenzeitlich Probleme mit dem Antriebsstrang, was dazu führte, dass wir die Batterie nicht einwandfrei aufladen konnten. Aufgrund der daraus resultierenden geringeren Leistung waren die Long-Runs nicht ideal.»

Sutil verriet auch: «Die neuen Aero-Teile am Auto kann ich bisher noch nicht bewerten, allerdings werden die Ingenieure die Auswirkungen der von uns getesteten Einstellungen genau analysieren. Wir müssen noch an der Fahrzeugabstimmung arbeiten, da die Balance des Autos nicht optimal ist. In diesem Bereich können wir uns sicherlich noch verbessern.

Giampaolo Dall’Ara, der leitende Ingenieur an der Rennstrecke, fügte an: «Obwohl wir im ersten freien Training einige Zeit durch den Wechsel der Elektronikeinheit an Estebans Wagen verloren, konnten wir unser Programm grösstenteils abarbeiten. Allerdings wurden wir mit unerwarteten Problemen im Bereich der Energierückgewinnung konfrontiert. Es gab einige Limitierungen, die zwar keinen Einfluss auf eine schnelle Runde haben, die jedoch die Performance bei Long-Runs begrenzt. Gemeinsam mit unserem Motorenpartner arbeiten wir nun an einer Lösung. Es gibt auch schon Ideen, und wir hoffen, dass wir dieses Problem für den Rest des Wochenendes lösen können.»

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