MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Formel-1-Erfolgsformel: Mehr Action für weniger Geld?

Von Vanessa Georgoulas
Grossbritannien-GP 2014: Schon am Trainingsfreitag herrschte dichtes Gedränge

Grossbritannien-GP 2014: Schon am Trainingsfreitag herrschte dichtes Gedränge

Silverstone-Boss Patrick Allen will die Ticketpreise deutlich senken und das Angebot verbessern – obwohl der Grossbritannien-GP zu den publikumsstärksten WM-Läufen gehört.

Obwohl der Formel-1-GP in Silverstone zu den beliebtesten Läufen im WM-Kalender gehört und im Gegensatz zu vielen anderen Rennen der Königsklasse auch im vergangenen Jahr mit vollen Zuschauerrängen glänzen konnte, wollen die GP-Organisatoren in Grossbritannien die Ticketpreise senken. Dies Verriet der neue Managing Director Patrick Allen im Gespräch mit den Kollegen von BBC.

Der vom British Racing Drivers Club berufene Marketing-Experte erklärte: «Ich habe die Preisgrenze von 99 Pfund (rund 128 Euro) im Kopf, denn ich glaube, das haben die Zuschauer auch verdient. Wir wollen dringend die Eintrittspreise senken und das Angebot verbessern, damit die Zuschauer mehr für ihr Geld bekommen. Denn wenn man jedes Jahr mehr Zuschauer an die Strecke locken will, kann man nicht einfach immer mehr Geld für ein Ticket verlangen.»

2015 werden die Fans aber weiterhin tief in die Tasche greifen müssen: Der günstigste Eintrittspreis für ein 3-Tages-Ticket liegt bei stolzen 155 Pfund (rund 200 Euro). Trotzdem gehört der WM-Lauf in Silverstone zu den publikumsstärksten Formel-1-Rennen des Jahres. Im Gegensatz dazu mussten die GP-Organisatoren in Hockenheim, Belgien und Monza zähneknirschend hinnehmen, dass die teuer erkauften Motorsport-Stars vor halb leeren Zuschauerrängen ihre Runden drehten. Und das, obwohl die Eintrittspreise zu jenen Rennen unter dem britischen Niveau liegen.

Die hohen Ticketpreise können also nicht der einzige Grund für das Fernbleiben der Fans an den Formel-1-Rennwochenenden in Deutschland, Belgien oder Italien sein. Was machen die Briten besser oder woran liegt es, dass Traditionskurse wie der Circuit de Spa-Francorchamps oder die Highspeed-Strecke in Italien weniger Besucher anlocken konnten? Mit ein Grund für den Erfolg der Briten dürfte die Tatsachse sein, dass man sich in Silverstone nicht auf seinen Lorbeeren ausgeruht, sondern ständig nach weiteren Wegen gesucht hat, das Angebot für die GP-Besucher zu verbessern.

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