MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Nico Rosberg 1. in Austin: «Teilweise null Kontrolle»

Von Mathias Brunner
Nico Rosberg

Nico Rosberg

​Nico Rosberg erobert in Texas seine vierte Pole-Position des Jahres und seine dritte in Serie nach Japan und Russland. Rosberg: «Jetzt bin ich heiss auf den Grand-Prix-Sieg.»

Nico Rosberg wusste: Um eine dünne Chance auf den WM-Titel zu konservieren, muss er gegen Lewis Hamilton Rennen gewinnen. Die Grundlage dazu hat er mit der Bestzeit im zweiten Quali-Segment gelegt, der dritte Teil konnte wegen des wieder stärker fallenden Regens gar nicht mehr gefahren werden.

Nico sagt: «Das war ein schwieriges, aber für mich ein gutes Quali. Ich fühle mich wohl im Wagen. Das grosse Problem ist Aquaplaning. Du hast null Kontrolle. Der Wagen bricht da ohne jede Vorwarnung aus.»

«Was mich freut: Ich konnte die Bestzeit mit verbrauchten Reifen fahren, also habe ich fürs Rennen noch genügend neue zur Verfügung.»

«Ich weiss – ich will und ich muss gewinnen. Aber keiner weiss, wie sich das Wetter entwickelt. Uns wurde gesagt, dass es im Laufe des Tages besser werden würde, dass also weniger Regen fällt. Und nun regnet es statt dessen wieder stärker, es ist also genau das Gegenteil passiert!»

«Du musst dich unter solchen Bedingungen ständig den Verhältnissen anpassen, das wird auch fürs Rennen gelten. In der Regel bildet sich eine Linie, die etwas mehr Haftung bietet, also versuchst du, davon zu profitieren. Aber wenn es wieder mehr regnet, dann verändert sich wieder alles.»

«Aus meiner Sicht jetzt, wo wir hier sitzen, ist es völlig unmöglich zu sagen, wie sich das entwickeln wird.»

Aus der Rennleitung ist zu hören: Man wird keine unnötigen Risiken eingehen. Findet Rennchef Charlie Whiting, es sei zu viel Wasser auf der Bahn, wird das Rennen hinter dem Safety-Car beginnen.

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