MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Pastor Maldonado als Testpilot: Pirelli dementiert

Von Mathias Brunner
Pastor Maldonado

Pastor Maldonado

​Unlängst hat Pastor Maldonado (bis Ende 2015 Lotus-Pilot) Pirelli-Versuchsreifen mit einem GP2-Chassis ausprobiert. Die Mailänder dementieren, dass der Spanien-GP-Sieger von 2012 unter Vertrag sei.

Ausgerechnet Crash-Fahrer Pastor Maldonado entwickle für Pirelli Reifen im Hinblick auf die Saison 2017? Da setzte es anfangs Mai viel Hohn für das Mailänder Traditionsunternehmen. Denn der 31jährige Venezolaner hat sich in der Formel 1 nicht als sensibler Reifentester einen Ruf gemacht, sondern wird als der grösste Schrotterzeuger der letzten Jahre verspottet.

Wahr ist: Der Spanien-GP-Sieger von 2012 (damals im Williams) hat ingesamt drei Tage lang einen GP2-Renner bewegt, der mit Versuchsreifen ausgerüstet wurde – zwei Tage in Mugello, einen in Barcelona. Daraus wurde dann geschlossen, dass der 95fache GP-Teilnehmer einen neuen Job habe. In niederländischen Medien war davon die Rede, dass Giedo van der Garde diesen Job erhalte. Stimmt beides nicht, sagt nun Pirelli.

Pirelli präzisiert: «In verschiedenen Medienberichten wird die Behauptung aufgestellt, dass wir einen Testfahrer verpflichtet hätten. Das ist unwahr. Der Grund besteht in unserem Vorgehen, was die Tests mit 2017er Reifen angeht. Bis zum Juli oder August, wenn aktuelle Autos mit den neuen Reifengrössen ausgestattet werden, sind zahlreiche Versuche mit umgebauten, älteren Fahrzeugen geplant. Weil die daran teilnehmenden Rennställe dabei selbstverständlich auf die eigenen Piloten zurückgreifen, besteht derzeit keine Notwendigkeit für die Verpflichtung eines Testpiloten.»

Das beste Beispiel ist Jean-Éric Vergne: Der Franzose, Test- und Ersatzfahrer von Ferrari, rückte in Fiorano mit 217er Reifen an einem angepassten 2014er Ferrari aus (Ferrari F14 T).

Pirelli behält sich vor, zu einem späteren Zeitpunkt des Jahres einen Testfahrer zu verpflichten.

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