MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Bryan Schouten: «Lücke zu Wahr und Stange zu klein»

Von Esther Babel
Am Ende passte alles für Bryan Schouten

Am Ende passte alles für Bryan Schouten

Der Niederländer hat trotz 30 Punkten Rückstand in der Tabelle noch ein Auge auf den Titel in der IDM Superstock 600 geworfen. In Schleiz gelang ihm ein dritter und ein erster Platz.

Die Startaufstellung zum IDM Superstock 600 Rennen am Samstagnachmittag auf dem Schleizer Dreieck hatte Bryan Schouten gepflegt verpasst. Statt aus der ersten Startreihe musste er das Rennen vom letzten Starplatz aus aufnehmen. «Wegen eines Unfalls in der SuperMono wurde unser Start nach hinten verschoben», erklärt der Yamaha-Pilot die Umstände. «Dann griff doch wieder der alte Zeitplan, was uns keiner gesagt hat und als wir uns mal gemütlich Richtung Startaufstellung gemacht haben, standen die alle schon da.»

Allerdings ging es mit der entsprechenden Extra-Dosis Adrenalin nicht schlecht los für den Niederländer. Platz 8 konnte ihm seine Boxencrew nach der ersten Runde bereits anzeigen. «Ich habe das Tempo echt hochgehalten», erzählt er weiter. «Die Lücke zu Jonas Geitner habe ich dann zugefahren. In der letzten Runde im Dorf ausgangs der Schikane bin ich vorbei.» Als Dritter durfte Schouten dann aufs Podium steigen. Glücklicherweise hatte auch die Schulter gehalten, denn die hatte er sich beim Sturz in Zolder ausgekugelt.

Im zweiten Rennen lief dann für Schouten alles rund und neben IDM-Leader Chris Stange ließ er auch WM-Gast Kevin Wahr hinter sich. «Das war echt Mist», merkte er trotz Siegerpokal an. «In der Spitzkehre waren alle im ersten Gang unterwegs und ich im zweiten. Immer habe ich Wahr und Stange anfangs noch hinter mir gehört.» Doch einige Meter Vorsprung konnte Schouten rausfahren. Zu wenig, wenn es nach seinem Geschmack geht. «Ich musste echt alles geben», erklärt er. «Aber ich habe Punkte in der Tabelle gutgemacht.

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