BMW R1300R – Born for Bends
BMW R1300R: Angekündigt ist ein Kurvenjäger mit mächtig Drehmoment
Nach der puristischen Retro-Reise-Enduro R12G/S kündigt BMW nun den Roadster R1300R an. Als Antrieb dient der Hightech-Boxermotor aus der R1300GS, ausgerüstet mit variabler Steuerung der Einlassventile und Flüssigkeitskühlung. In der Reise-Enduro GS leistet dieser Motor 145 PS bei 7750/min und 149 Nm bei 6500/min.
Sollte der Motor unverändert übernommen werden und sich auch durch die geänderte Auspuffanlage keine Abweichung der Leistungsdaten ergeben, wären das im Vergleich zum Vorgängermodell R1250R 9 PS und 6 Nm mehr.
Ob BMW mit dem neuen Motor auch vom Stahlrohrrahmen auf einen Blechschalenrahmen wechselt, die er an der GS verbaut ist, lässt sich aus dem Gegenlichtfoto nicht herauslesen; dass das Vorderrad weiterhin von einer USD-Gabel geführt wird (wie an der R1250R) und nicht von einem Telelever (wie an der R1300GS) hingegen schon. Das bedingt ein Fahrwerk mit gänzlich anderer Lenkkopfpartie als jenes der GS.
Mit dem Wechsel auf den neuen Motor eröffnet sich auch die Möglichkeit, den Spitzen-Roadster im BMW-Modellprogramm in einer Version mit Getriebe-Automatik anzubieten.
Nur zwei Wochen nach der R12G/S stellt uns BMW die R1300R vor. Es ist kein Geheimnis, dass danach es einen Fulldresser-Tourer R1300RT und eine Tourensport-Maschine R1300RS geben wird. Ein Geheimnis oder Spekulation bleibt, in welchem zeitlichen Abstand uns BMW diese Motorräder vorstellt.