MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Franco Morbidelli: «Habe Lüthi immer angefeuert»

Von Frank Aday
Franco Morbidelli und Tom Lüthi

Franco Morbidelli und Tom Lüthi

2017 kämpfen Franco Morbidelli und Tom Lüthi gegeneinander um den Moto2-Titel, 2018 werden sie in der MotoGP-Klasse Teamkollegen. Morbidelli betont: «Er ist ein großartiger Typ und ein hervorragender Fahrer.»

Franco Morbidelli warf im Moto2-Rennen von Aragón alles in die Waagschale und siegte. Vor den drei Übersee-Rennen in Folge hat der Italiener aus der VR46 Academy nun 21 Punkte Vorsprung auf den Schweizer Tom Lüthi, der ihm den Moto2-Titel noch streitig machen will.

«Ich denke, ich habe bewiesen, dass ich den Speed habe und Rennen gewinnen kann», betont Morbidelli, der auf einer Kalex für Marc VDS antritt und 2018 Lüthis Teamkollege in der MotoGP-Klasse wird. «Doch auch Tom zeigte, dass er in den Rennen den nötigen Speed hat. Er ist sehr konstant. Das ist schön, denn wir haben zwei ganz unterschiedliche Philosophien, mit denen wir an den Rennsport herangehen. Aber wir fahren beide an der Spitze.»

Der Titelkampf wird eng, meint Morbidelli. «Es werden zwei Fahrer gegeneinander antreten, aber auch zwei unterschiedliche mentale Einstellungen und zwei unterschiedliche Punkte im Leben. Er ist schließlich ein Stück älter als ich. Wir kämpfen auch auf unterschiedliche Weise. Ich denke, das wird schön», freut sich Morbidelli gegenüber «crash.net».

Obwohl Lüthi sein Rivale ist, hat der Italiener nur Positives zu berichten. «Er ist ein großartiger Typ und ein hervorragender Fahrer. Ich habe ihn immer angefeuert, als ich die Rennen von zuhause gesehen habe», verrät Morbidelli, der erst 2014 in die Moto2-Klasse kam. «Schon in meinem ersten Jahr war er sehr nett zu mir. Ich mag ihn wirklich und mochte ihn immer. Nun ist es großartig, gegen ihn um den Titel zu kämpfen.»

Der WM-Dritte Miguel Oliveira liegt bereits 91 Punkte zurück, Alex Márquez nach seiner Beckenverletzung 93. «Ich habe erwartet, dass mehr Fahrer um den Titel kämpfen können – wie Márquez, Oliveira oder Baldassarri. Jeder rechnete mit Baldassarri, doch aus irgendeinem Grund gelang ihm keine gute Saison.»

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