MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sieger Tito Rabat: Unbegründete Sorgen beim Re-Start

Von Günther Wiesinger
Esteve «Tito» Rabat: Kann der Spanier sogar noch in den Titelkampf eingreifen?

Esteve «Tito» Rabat: Kann der Spanier sogar noch in den Titelkampf eingreifen?

Der spanische Kalex-Pilot feiert in Sepang seinen dritten Saisonsieg und liegt in der WM als Dritter noch 28 Punkte hinter Scott Redding zurück. «Aber die letzten Runden waren ein Höllenritt.»

Esteve «Tito» Rabat siegte beim Malaysia-GP unangefochten, es war der dritte Saisonsieg nach Jerez und Indianapolis für den Spanier. «Das war ein schwieriges, ein sehr heisses Rennen», seufzte der kochende Kalex-Pilot aus dem Tuenti HP 40-Team von Sito Pons. «Ich bin gut gestartet und habe dann vom Begin weg gepusht. Aber dann ist dieser Crash passiert, wir mussten uns auf den neuen Start vorbereiten, das Rennen wurde dann nur noch für zwölf statt 17 Runden festgesetzt. Ich wusste nicht, ob beim Re-Start mein Vorderreifen die Belastung bis zum Schluss ertragen würde. Aber wir haben es geschafft. Ich konnte konstant schnell fahren, bis zum Ende der Renndistanz.»

Rabat, der nächstes Jahr den WM-Leader Scott Redding bei MarcVDS ersetzt, nahm keine Trinkblase mit und bereute es. «Das war ein Fehler. Ich dachte, bei zwölf Runden brauche nicht nichts. Am Schluss ist mein Mund fast ausgetrocknet, die letzten Runden waren ein Höllenritt.»

Rabat: «Aber ich bin ziemlich happy. Obwohl ich nach dem Re-Start hinten Chattering bekam. Besonders in den Kurven 5 und 6 habe ich gegenüber dem Samstag viel Zeit verloren. Aber ich habe die Ruhe bewahrt. Jetzt gehen wir nach Australien, dort will ich so weitermachen. Ich bin in der WM nur noch 28 Punkte hinten. Ich will von den restlichen Rennen noch möglichst viele gewinnen. Mal schauen, was dann passiert.»

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