MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Randy Krummenacher (13.): «Gutes Rennen gezeigt»

Von Oliver Feldtweg
Randy Krummenacher (4) im Rennen vor Cortese (11), Hyahrin (55) und Rea (8)

Randy Krummenacher (4) im Rennen vor Cortese (11), Hyahrin (55) und Rea (8)

Randy Krummenacher brachte die Suter MM2 des Iodaracing-Teams in Texas auf Platz 13. In der ersten Runde entging er nur knapp einem Schlamassel.

Für Randy Krummenacher wäre der Grand Prix in Austin beinahe schon in der ersten Kurve von Runde 1 zu Ende gewesen. Mit viel Geschick entging der Suter-Pilot aus dem Iodaracing-Team einer Massenkarambolage.

Obwohl er selber dabei zwei Mal in Sturzgefahr war, entkam er dem Durcheinander bis auf einen großen Zeitrückstand unbeschadet. Danach fand der 24-jährige Zürcher Oberländer schnell seinen Rhythmus und holte zügig Positionen auf. Von Rennmitte fightete er bis zur Zieldurchfahrt in einer Gruppe mit Sandro Cortese und dem Malaysier Hafizh Syahrin um Rang 13, den er schließlich für sich entscheiden konnte.

«An diesem Wochenende ist nicht immer alles nach Wunsch gelaufen. Es hat mit dem erfreulichen dritten Training ein Highlight gegeben; anderseits hat der Sturz das Qualifying ruiniert. Dazu haben uns die geänderten Bedingungen Sonntagvormittag beim Warm-Up auf dem falschen Fuß erwischt. Auf die niedrigeren Temperaturen waren wir nicht vorbereitet. Die letzte Vorbereitung für das Rennen ist also auch daneben gegangen. Die Misere hätte sich im Rennen beinahe fortgesetzt. Mein Start war erneut von der besseren Sorte, aber in Turn One herrschte Chaos pur. Ich kam dabei zwei Mal in akute Sturzgefahr. Aber bei all diesem Trubel habe ich mir fest eingeredet, dass ich mit Sicherheit nicht umfallen werde; irgendwie bin ich heil rausgekommen.»

Randy weiter: «Als es dann den Hügel runter zur zweiten Kurve ging, war erst einmal tief durchatmen angesagt. Danach bin ich in meinen Rhythmus gekommen und konnte ein paar Positionen gutmachen. Als ich mich in der Gruppe mit Syahrin und Rea durchgesetzt hatte, war mit dem weiterem Aufholen Schluss. Die Gruppe vor mir war längst zu weit weg. Meine Rundenzeiten waren nicht so, was ich sie mir vorgenommen hatte. Rang 13 ist dennoch eine gute Ausbeute. Ich freue mich, nach Katar ein weiteres gutes Rennen abgeliefert zu haben. Ich bin wirklich zufrieden mit meiner Leistung, zumal auch die erwartete Steigerung für den Renntag erfolgt ist. Natürlich war ich gegen Ende des Rennens erschöpft.»

«Wir sollten vielleicht in Argentinien wie in Katar am Vormittag des Renntags im Warm-up nur das Pflichtprogramm mit den notwendigen Runden abspulen und Kraftreserven für das Rennen sparen.»

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