MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tom Lüthi (5.): «Ich war sehr früh völlig am Limit»

Von Günther Wiesinger
Tom Lüthi

Tom Lüthi

Nach Platz 5 beim Barcelona-GP (zweitbester Suter-Fahrer nach Zarco) sah Tom Lüthi auch einen positiven Aspekt. «Es war schön, wieder mal ums Podest zu kämpfen.»

Tom Lüthi schien rundenlang auf dem Weg zu einem Podestplatz zu sein, doch am Schluss musste sich der Schweizer Interwetten-Suter-Pilot mit Rang 5 zufrieden geben.

«Ich war das ganze Rennen über völlig am Limit, ich habe das Maximum herausgeholt. Ich habe zum Schluss natürlich versucht, möglichst schnell zu fahren und den Abstand konstant zu halten. Dann waren zwei Fehler da, einmal ist mir das Vorderrad eingeklappt, einmal hatte ich hinten einen Rutscher. Es war fast ein Highsider; aber die Reifen hatten abgebaut, ich konnte den Reifen nie richtig in den Asphalt drücken beim Rausfahren aus den Kurven. Es war ein Kampf von vorne bis hinten.»

«Es war schade, dass ich dann beim Zweikampf gegen Kallio eine Position verloren habe. Ich bin dann auf der Bremse wieder vorbei, das war nach der Gegengeraden. Ich bin ein bisschen rausgetragen worden, dadurch hat Zarco profitiert, er ist an uns beiden vorbeigefahren. In Kurve 7 vor der Gegengeraden hatte ich den Fehler, da ist mir Kallio vorbei, in der folgenden Linkskurve danach konnte ich die Linie nicht eng halten, weil ich so spät auf der Bremse war.»«Ich habe nach dem Start zwei Plätze verloren, ich hatte viel Wheelie, ich fuhr lange Zeit auf dem Hinterrad. Nachher konnte ich sofort gut überholen und gut loslegen. Ich habe schnell einen guten Rhythmus gehabt, aber ich geriet auch schnell ans Limit. Trotzdem war es schön, wieder mal um einen Podestplatz zu kämpfen.»

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