MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Sandro Cortese: «Ich hatte Glück»

Von Kay Hettich
Sandro Cortese (11) war wieder stark unterwegs

Sandro Cortese (11) war wieder stark unterwegs

Nach seinem Sturz beim Motegi-GP war Sandro Cortese stinksauer. Auf Alessandro Tonucci, seinen siegreichen Teamkollegen Danny Kent und sehr wahrscheinlich auch auf sich selbst.
Rückblick: Die letzte Runde des Moto3-Rennen im japansichen Motegi hatte es in sich. Zuerst wurde der Führende Jonas Folger von Luis Salom (E/Kalex) abgeschossen. WM-Leader Sandro Cortese sprang in die Bresche, wurde aber von Danny Kent und Alessandro Tonucci (I) auf Rang 3 zurückgereicht. Beim Konter-Versuch kollidierte der Deutsche mit dem Italieber und stürzte. Er rappelte seine KTM wieder auf und fuhr als Sechster ins Ziel. Auf der Auslaufrunde beschimpfte er insbesondere seinen Teamkollegen Danny Kent (GB), der in Motegi sein erstes GP-Rennen gewinnen konnte.

Sein Ärger war nachvollziehbar, denn zum Zeitpunkt des Sturzes war Cortese Weltmeister, da Maverick Vinales nur Platz 4 belegte. «Ich habe Cortese sauber überholt», rechtfertigte sich Kent. «Für mich war es von Anfang an ein richtig gutes GP-Wochenende.»

Und Cortese, wie sieht er die Schuldfrage mit etwas Abstand? «Nach dem Rennen war ich natürlich stinksauer», sagte Cortese. «Aber als ich mich wieder beruhigt hatte, sah die Situation gar nicht so schlecht aus. Ich bin für das nächste Rennen in einer prima Ausgangssituation»

Die Situation hätte sogar wesentlich schlechter aussehen können! Weil Cortese während des Sturzes mehrfach vom Vorderrad der Tonucci-FTR getroffen wurde, erinnerten sich viele Beobachter unweigerlich an den tragischen Sturz von Marco Simoncelli. «Ich hatte Glück», weiss der WM-Leader. «Ich habe mich dabei nicht verletzt und konnte trotzdem noch gute Punkte sammeln.»

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