MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

John McPhee (RTG): Frust und große Probleme

Von Frank Aday
Im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Alexis Masbou konnte John McPhee aus dem Racing Team Germany für das Moto3-Rennen in Mugello keinen Fortschritt erzielen – Platz 20.

Mit einem neuen Öhlins-Ingenieur für das Racing Team Germany konnten Alexis Masbou und John McPhee neue Lösungen für ihre anhaltenden Set-up-Probleme finden. Während Masbou im Rennen auf Rang 9 fuhr, reichten die Verbesserungen für McPhee jedoch nicht aus, was Platz 20 bedeutete. Für den Schotten war dies das zweite punktelose Rennen in Folge.

«Es war ein hartes Rennen. In mancher Hinsicht war es wieder ein vergebliches Wochenende für uns», erklärte der frustrierte McPhee gegenüber «MCN». «Keine Punkte zu holen, ist besonders enttäuschend, wenn man hundert Prozent gibt. Ich pushe in jeder Runde. Doch es kommt nichts dabei heraus. Wir haben noch immer Probleme mit dem Bike und dem Set-up.»

Teamkollege Alexis Masbou kam deutlich besser zurecht. «Masbou und seine Jungs machten für das Rennen einen Schritt nach vorne. Sie haben scheinbar etwas gefunden, daher werden wir in Barcelona wahrscheinlich in dieselbe Richtung gehen. Ich werde nicht aufgeben und will in Barcelona stärker sein.»

Die Probleme mit der Honda des Racing Team Germany sind nicht die langsamen Kurven, sondern die schnellen. Das Bike lässt sich nicht präzise genug umlegen und in der Kurve kann McPhee die Linie nicht halten.

«In der Moto3-Klasse ist alles eng beisammen, aber man muss mit dem Bike andere Fahrer überholen und die Linie halten können. Ich musste früher bremsen und mich auf den Kurvenausgang vorbereiten. Ich konnte zwar meine Rundenzeiten fahren, aber ich konnte nicht pushen und gegen die anderen kämpfen», erklärte McPhee.

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