MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Valentino Rossis Kampf gegen die nächste Generation

Von Frank Aday
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Bis zu seinem folgenschweren Enduro-Unfall vor dem Misano-GP befand sich der 38-jährige Valentino Rossi unter den Titelanwärtern. Nun verraten seine Gegner, warum er noch immer so stark ist.

Im MotoGP-Titelkampf 2017 konnte Valentino Rossi vor seinem Schien- und Wadenbeinbruch noch immer mit der jüngeren Fahrergeneration um den 22-jährigen Maverick Viñales, den 24-jährigen Marc Márquez und Andrea Dovizioso mit 31 Jahren mithalten.

«Ob ich mir vorstellen könnte, das noch mit 38 zu machen? Im Moment ja, aber Jahr für Jahr habe ich mehr körperliche Schmerzen, wobei meine Motivation nicht geringer wird. Und ich werde auch nicht langsamer», stellt LCR-Honda-Pilot Cal Crutchlow fest. «Über die Jahre wurde Valentino auch nicht langsamer, aber die Gegner wurden schneller. Er ist immer noch da. Er ist körperlich ein ganz anderer Typ als ich. Und ich denke, er fährt viel lockerer als ich. Um ehrlich zu sein, könnte ich es mir doch nicht vorstellen, mit 38 noch hier zu sein.»

Rossi verbindet eine enge Beziehung zu Yamaha. Der Altmeister stellte bereits fest, dass er seinen Vertrag 2018 verlängern wird, wenn er weiterhin konkurrenzfähig ist.

«Mehr und mehr Fahrer absolvieren zusätzliches Training und fahren Dirt Track, Motocross und Supermoto. Das alles fließt in ihren Fahrstil ein. Zeit auf dem Bike ist Zeit auf dem Bike und der Schlüssel zu diesem Sport», versicherte KTM-Werkspilot Bradley Smith gegenüber «The Telegraph». «Wenn du dir die Rennzeiten der letzten fünf Jahre ansiehst, dann werden sie geringer und der Abstand vom Sieger zum Letzten wird kleiner.»

MotoGP-Rookie Johann Zarco glaubt, dass Rossis anhaltender Erfolg auch mit seinem Scharfsinn und der Yamaha M1 zusammenhängt. «Ich denke, Rossi ist noch so schnell, weil er auf dem Bike entspannt bleibt, auch auf Strecken wie Silverstone, auf denen das sehr schwierig ist. Wir fahren dort schnell in die Kurven und müssen das Bike halten, damit es sich nicht so stark bewegt. Runde für Runde werden wir müder. Er ist jemand, der das Bike perfekt kontrolliert und deshalb nicht so viel mit dem Körper kompensieren muss. Ich arbeite daran, ein so gutes Set-up wie er zu finden, aber ich brauche noch Zeit, um das zu verstehen.»

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