MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Tom Lüthi (Honda/16.): «Das war ein Fortschritt»

Von Günther Wiesinger
Marc VDS-Honda-Pilot Tom Lüthi stand zwar in Brünn im Schatten seines Teamkollegen Franco Morbidelli. Aber er zog eine durchaus positive Bilanz.

Zum dritten Mal in diesem Jahr verpasste Tom Lüthi als 16. den ersten MotoGP-WM-Punkt knapp. Aber er wehrte sich hartnäckig gegen den anstürmenden Takaaki Nakagami und zeigte sich mit der Performance in Brünn recht zufrieden.

?«Mein Start war gut, die erste Kurve war in Ordnung, aber dann habe ich etwas zu viel Zeit in der ersten Runde verloren, weil mir ein paar Fehler passiert sind. Nachher habe ich hinter Guintoli noch einmal Zeit eingebüßt, deshalb konnte ich im Finish nicht mit Aleix Espargaró mithalten, der den letzten Punkte geholt hat», schilderte der Schweizer aus dem Marc VDS-Team. «Meine Pace war in der zweiten Rennhälfte nicht gut genug, um um diesen Punkt kämpfen zu können. Doch mein Rhythmus war gut, ich war sicher näher an der Spitze dran als bei anderen Rennen. Das ist positiv. Jetzt haben wir den Montag-Test, vielleicht können wir da noch einiges ausprobieren. Und dann kommt Spielberg am nächsten Wochenende.»?

«Ich kann jetzt sicher noch nicht in Jubelschreie ausbrechen, aber die Pace war heute gut. Das Gefühl mit dem Motorrad war besser; ich konnte das Motorrad mehr fahren, und das Motorrad nicht mich. Das ist schon mal ein deutlicher Fortschritt. Zwei Drittel des Rennens waren sehr positiv. Es haben sich dann ein paar Fehler eingeschlichen wie schon am Anfang. Dann habe ich in der zweiten Hälfte wieder Zeit verloren. Schade, dass ich dann nicht um die Punkte kämpfen konnte. Aber immerhin bin ich mit einem besseren Gefühl ins Ziel gefahren, ein Schritt nach vorne war es auf jeden Fall.»?«Ich konnte im Rennen einige Sachen probieren, ich kam mit dem Motorrad mit den abbauenden Reifen besser zurecht. Ich habe durch die Boxensignale gesehen, dass Nakagami näherkommt, das hatte mit meinen Fehlern zu tun. Aber ich konnte direkt reagieren und wieder wegfahren.»

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