MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Pecco Bagnaia: «Nicht so viel verloren wie normal»

Von Nora Lantschner
Francesco Bagnaia gibt sich zuversichtlich

Francesco Bagnaia gibt sich zuversichtlich

«Das Feeling ist besser», bestätigte MotoGP-Rookie Francesco Bagnaia. Auf seiner Pramac-Ducati will er auf dem Red Bull Ring von Spielberg am Samstag direkt in das zweite Qualifying aufsteigen.

«Das war ein besserer erster Tag als noch in Brünn, das Feeling ist auch besser. Im Test haben wir am Montag etwas an der Front gefunden, das alles einfacher macht. Wir sind ziemlich zufrieden», meinte Francesco Bagnaia nach den ersten zwei freien Trainings-Sessions auf dem Red Bull Ring. Am Ende des Tages belegte der Pramac-Ducati-Pilot Rang 13 (+ 0,682 sec).

«Leider haben wir für die Zeitattacke den falschen Vorderreifen gewählt, ich konnte den Reifen nicht richtig nutzen. Aber auf gebrauchten Medium-Reifen hatte ich die achtbeste Zeit erzielt. Ich war gut unterwegs, ich habe auch nicht so viel verloren wie ich normalerweise in den einzelnen Phasen verliere», berichtete «Pecco».

Im Vorjahr siegte Bagnaia auf dem Weg zum Moto2-Titel auch in Spielberg – nach einem spannenden Duell mit KTM-Ass Miguel Oliveira. In der Königsklasse nimmt er am Samstag zunächst die Top-10 ins Visier: «Wir wissen, dass unser Potential es zulässt, in das Q2 zu kommen. Die Pace ist gut, darüber sind wir glücklich. Laut Wetterprognosen regnet es am Samstag erst am Nachmittag, also sollten wir im FP3 die Chance bekommen, direkt in das Q2 aufzusteigen.»

«Wir arbeiten in die richtige Richtung. Wir verändern nicht viel am Motorrad, das ist auch wichtig. Für den Samstag müssen wir versuchen, weniger Wheelie-Neigung zu haben und dafür besser zu beschleunigen, das hält uns im Moment noch ein bisschen zurück. Auch was den Grip am Hinterrad angeht, liegt noch ein bisschen Arbeit vor uns, weil uns der Soft-Reifen am Schluss nicht das gebracht hat, was wir uns erwartet hatten», ergänzte der MotoGP-Rookie.

Spielberg, kombinierte Zeitenliste aus FP1 und FP2:

1. Marc Márquez, Honda, 1:23,916 min
2. Maverick Viñales, Yamaha, + 0,066 sec
3. Andrea Dovizioso, Ducati, + 0,117 sec
4. Takaaki Nakagami, Honda, + 0,155
5. Fabio Quartararo, Yamaha, + 0,237
6. Jack Miller, Ducati, + 0,392
7. Miguel Oliveira, KTM, + 0,410
8. Danilo Petrucci, Ducati, + 0,414
9. Cal Crutchlow, Honda, + 0,420
10. Pol Espargaró, KTM, + 0,502
11. Valentino Rossi, Yamaha, + 0,553
12. Alex Rins, Suzuki, + 0,624
13. Francesco Bagnaia, Ducati, + 0,682
14. Franco Morbidelli, Yamaha, + 0,714
15. Johann Zarco, KTM, + 0,754
16. Stefan Bradl, Honda, + 0,839
17. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,949
18. Andrea Iannone, Aprilia, + 1,087
19. Karel Abraham, Ducati, + 1,233
20. Tito Rabat, Ducati, + 1,317
21. Hafizh Syahrin, KTM, + 1,353

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