MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Johann Zarco (KTM): «Ich habe keine Wahl»

Von Nora Lantschner
Johann Zarco: Frei im Kopf?

Johann Zarco: Frei im Kopf?

Johann Zarco hat seinen Job beim Misano-Test schon erledigt. Er konzentriert sich auf die verbleibenden MotoGP-Rennen des Jahres – seine letzten als Red Bull-KTM-Werksfahrer. Auf den zweiten Testtag verzichtet er.

«Nach dem Rennen in Silverstone war es ein wichtiger Testtag, denn die Strecke hier in Misano ist ganz anders. Dort hatten wir auch einen neuen Asphalt, der für alle fantastisch war. Hier kann man mehr Probleme haben», unterstrich Johann Zarco, als er sich schon kurz nach 16.30 Uhr den Medienvertretern stellte.

«Für mich ging es in erster Linie darum, einige Referenzwerte zu bekommen. Wir haben mehr am Set-up gearbeitet, um uns für das Rennwochenende vorzubereiten. Wir haben keine neuen Teile ausprobiert. Vom ersten Versuch an kam ich auf eine ziemlich gute Rundenzeit, das half dabei, den ganzen Tag über in Ruhe zu arbeiten. Am Ende des Tages habe ich mit dem neuen Reifen eine großartige Verbesserung erzielt, das ist gut für mich und für uns, ich beende den Tag also mit einem schönen Lächeln», fasste der Red Bull-KTM-Werksfahrer zusammen. Eine Stunde vor Ende des ersten MotoGP-Testtages in Misano lag er mit einer Zeit von 1:33,690 min auf Platz 5. Sein Rückstand auf Fabio Quartararo (Petronas Yamaha) betrug 0,694 sec.

Seit Zarco seinen Arbeitgeber KTM in Spielberg um eine frühzeitige Vertragsauflösung zum Jahresende bat, fühlt sich der zweifache Moto2-Weltmeister befreiter – was sich in den verbleibenden Grand Prix auch in den Ergebnissen widerspiegeln soll: «Mit der wichtigen Entscheidung, die ich vor zwei Wochen getroffen habe, konnte ich mich sicher etwas von den Zweifeln befreien. Das hilft bei dieser ganzen Herausforderung, die sicher nicht einfach ist. In Silverstone waren wir in fast allen Sessions in den Top-15, was wir normalerweise nicht schaffen. Wir müssen schauen, was in Misano passiert. Aber um die Saison gut zu beenden, hilft es sicher, im Kopf etwas freier zu sein – auch wenn ich nicht weiß, was ich im nächsten Jahr mache.»

«Ich habe keine Wahl – ich muss einfach schnell sein, damit ich mir für die kommenden Jahre etwas verdiene», fügte der 29-Jährige hinzu, der seinen Job in Misano schon erledigt hat. «Am Freitag teste ich nicht, da testet Dani [Pedrosa]. Ich hatte nur einen Tag im Programm. Deshalb habe ich mich heute auf die zweite Hälfte der Saison konzentriert», erklärte er am Donnerstag in Misano.

Misano-Test, 29. August, Endstand um 18 Uhr:

1. Quartararo, Yamaha, 1:32,996 min
2. Morbidelli, Yamaha, + 0,023 sec
3. Márquez, Honda, + 0,226
4. Viñales, Yamaha, + 0,251
5. Rossi, Yamaha, + 0,300
6. Pol Espargaró, KTM, + 0,592
7. Zarco, KTM, + 0,694
8. Mir, Suzuki, + 0,767
9. Nakagami, Honda, + 0,781
10. Miller, Ducati, + 0,806
11. Aleix Espargaró, Aprilia, + 0,846
12. Dovizioso, Ducati, + 0,858
13. Pirro, Ducati, + 0,944
14. Bagnaia, Ducati, + 0,949
15. Rins, Suzuki, + 1,138
16. Rabat, Ducati, + 1,246
17. Iannone, Aprilia, + 1,247
18. Crutchlow, Honda, + 1,415
19. Syahrin, KTM, + 1,603
20. Petrucci, Ducati, + 1,648
21. Bradl, Honda, + 1,778
22. Pedrosa, KTM, + 1,980

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