MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Valentino Rossi: «Werden neue Lösungen ausprobieren»

Von Otto Zuber
Valentino Rossi

Valentino Rossi

Yamaha-Superstar Valentino Rossi wirft vor dem nächsten WM-Lauf auf dem Twin Ring Motegi noch einmal einen kritischen Blick zurück auf die letzten Rennen und kündigt neue Lösungen an.

Während Maverick Viñales beim jüngsten MotoGP-Kräftemessen in Buriram seinen sechsten Podestplatz des Jahres feiern durfte, musste sich dessen Yamaha-Teamkollege Valentino Rossi mit dem achten Rang begnügen. Entsprechend selbstkritisch fällt der Rückblick des neunfachen Weltmeisters aus. Der 40-jährige Italiener erklärt: «Wir sind natürlich nicht glücklich mit den jüngsten Resultaten und in Motegi wollen wir neue Lösungen ausprobieren, etwas anderes.»

Man wolle in den anstehenden drei Rennen in Japan, Australien und Malaysia die Probleme mit der M1 in den Griff zu bekommen, betont der 115-fache GP-Sieger, der mittlerweile den sechsten WM-Rang belegt. «Ich mag die Strecke in Motegi und ich werde nichts unversucht lassen, um ein gutes Rennen zu zeigen», verspricht der Altmeister.

Der aktuelle WM-Vierte Viñales, dem nur vier Punkte auf den drittplatzierten Alex Rins fehlen, stimmt seinem Stallgefährten zu: «Ich mag die Strecke in Motegi sehr gern, und ich gebe dort seit jeher gerne Gas. Ich erwarte, dass wir am Japan-Wochenende gut unterwegs sein werden, denn auf dieser Strecke bin ich für gewöhnlich schnell.»

Der Spanier erinnert sich aber auch: «Im vergangenen Jahr war das Rennen in Motegi schwierig für mich.» Gleichzeitig weiss er: «Aber damals durchlebte ich auch eine Phase, in der ich mich auf dem Bike nicht wohl gefühlt habe. Derzeit habe ich aber ein unglaubliches Feeling und deshalb kann ich auch bis ans Limit gehen, um gute Rundenzeiten zu fahren. Wir werden sehen, wie es läuft, ich werde auf jeden Fall Gas geben.»

Teammanager Massimo Meregalli erklärt seinerseits: «Der Japan-GP ist immer eine wichtige Veranstaltung für uns, denn das ist das Heimrennen von Yamaha. Es ist auch der Auftakt der Übersee-Tour, in der wir an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden Rennen bestreiten werden. Das ist natürlich eine Herausforderung und wir müssen voll fokussiert bleiben. Wir müssen körperlich und mental Durchhaltevermögen an den Tag legen, denn Motegi ist nicht unser bestes Pflaster. Trotzdem freuen wir uns darauf, die Arbeit am Freitag aufzunehmen und den japanischen Fans, die uns immer so stark unterstützen, eine gute Show zu liefern.»

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