MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

MotoGP-Tests: Aprilia zieht in Misano nach

Von Mario Furli
Bradley Smith auf der neuen RS-GP beim Katar-Test

Bradley Smith auf der neuen RS-GP beim Katar-Test

Eineinhalb Monate vor der geplanten Fortsetzung der MotoGP-Saison 2020 stehen die Zeichen eindeutig auf Neuanfang: Nach Red Bull KTM bereitet auch Aprilia einen Privat-Test vor. Bradley Smith wird in Misano fahren.

Der «Misano World Circuit Marco Simoncelli» öffnete am 14. Mai erstmals wieder seine Tore für einen Track-Day. Mittlerweile war auch Valentino Rossi auf seiner Yamaha R1 wieder auf der GP-Strecke an der Adriaküste zu Gast. Am vergangenen Donnerstag testete dort dann unter anderen der in Italien wohnhafte Randy Krummenacher die Ducati Panigale V4R. Denn erst ab dem 3. Juni wird es Reisenden aus dem EU-Raum wieder erlaubt sein, ohne Quarantäne-Auflagen in den Stiefelstaat einzureisen.

Red Bull KTM machte am vergangenen Mittwoch in Österreich den Anfang und absolvierte als erster MotoGP-Hersteller nach der Corona-bedingten Zwangspause einen Privat-Test: Zwei Tage lang drehten Pol Espargaró und Dani Pedrosa auf dem Red Bull Ring von Spielberg fleißig ihre Runden.

Nun wurde bekannt, dass Aprilia in zehn Tagen in Misano nachziehen wird: Am 10. und 11. Juni ist laut «crash.net» Bradley Smith auf der RS-GP im Einsatz. Der Brite hat es von seiner Wahlheimat Monaco aus wesentlich einfacher nach Italien zu reisen als sein Kollege Aleix Espargaró. Der in Andorra ansässige Spanier wird voraussichtlich erst bei einem zweiten Test am Ende des Monats dabei sein. Andrea Iannone steht nicht zur Verfügung, der Italiener ist bekanntlich für 18 Monate gesperrt.

Übrigens: KTM plant im Juni ebenfalls einen zweiten Testlauf. Pol Espargaró musste zuletzt aber schon feststellen, dass das Reisen aus Mangel an Direktflügen in Corona-Zeiten um einiges beschwerlicher ist. Er wohnt wie sein Bruder Aleix in Andorra, dem Zwergstaat zwischen Spanien und Frankreich.

Zur Erinnerung: Die sogenannten «concession teams», aktuell Aprilia und KTM, dürfen ihre Motoren bis 29. Juni weiterentwickeln. Die anderen Hersteller mussten die Motorenentwicklung bereits zum Zeitpunkt des Katar-GP (8. März) einfrieren.

Aprilia pochte auf diese verlängerte Frist, weil die RS-GP 20 samt neu konstruiertem Motor mit einem auf 90 Grad erhöhten Zylinderwinkel erst für den Sepang-Test Anfang Februar auf die Rennstrecke gebracht wurde. Long-runs konnten damit noch keine absolviert werden.

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