MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Bridgestone: Neue Reifengeneration bei Misano-Test

Von Jordi Gutiérrez
Ein Bridgestone-Techniker misst die Temperatur des Hinterreifens

Ein Bridgestone-Techniker misst die Temperatur des Hinterreifens

Der MotoGP-Reifenlieferant will, dass die Fahrer mehr mit den beiden jeweils zur Verfügung stehenden Mischungen spielen können. Deshalb kommt ein neuer Hinterreifen.

An einem Rennwochenende stehen den MotoGP-Piloten aus den vier Reifenmischungen extra-weich, weich, medium und hart jeweils zwei zur Auswahl. Die Stars bemängelten aber wiederholt, dass aufgrund der äusseren Bedingungen manchmal nur einer der zwei Mischungen brauchbar sei. Einheitsreifenausrüster Bridgestone hat sich diesem Problem angenommen.

Chefkoordinator Thomas Scholz erläutert: «Nach dem Misano-Rennen wollen wir im Test dort am Montag eine neue Reifengeneration für hinten bringen. Wir wollen versuchen, dass die härteren Mischungen mehr einsatzfähig werden, dass die öfters eingesetzt werden können. Wenn uns das in Misano gelingt, dann hätten wir die Kuh vom Eis. Dann könnte auf den Strecken, wo wir medium und hart einsetzen wollen, die MotoGP mehr spielen mit den Mischungen.»

Scholz erklärt, warum der Fokus auf den härteren Reifen liegt. «Von unseren Daten und Erfahrungswerten her wissen wir, dass es auf manchen Strecken gar keinen Sinn macht, weich und medium mitzubringen. Weil die weichen in Wirklichkeit gar keine Option für das Rennen sind. Da spielen auch Sicherheitsüberlegungen eine Rolle. Von daher wäre es sicherlich interessanter, die harten zum arbeiten zu bringen. Das wollen wir beim Misano-Test probieren. Wenn es funktioniert, werden wir sie wahrscheinlich schon dieses Jahr einsetzen, in Sepang und in Valencia», schildert der Bridgestone-Verantwortliche.

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