MotoGP: Pedro Acosta über seine Ansprüche

Aprilia: Neue Bikes für Petrucci und Camier startklar

Von Günther Wiesinger
Für Iodaracing: Die neue ART-Aprilia von Danilo Petrucci; im Hintergrund ist Melandri zu sehen

Für Iodaracing: Die neue ART-Aprilia von Danilo Petrucci; im Hintergrund ist Melandri zu sehen

In Noale gehen die 2014-ART-Aprilia-Maschinen für die Iodaracing-Piloten Danilo Petrucci und Leon Camier ihrer Fertigstellung entgegen.

Das italienische Iodaracing Team mit den Piloten Danilo Petrucci und Leon Camier fehlt als einziger MotoGP-Rennstall beim Sepang-Test. Denn Teambesitzer Giampiero Sacchi hat sich erst kurz vor Weihnachten zum Umstieg von Suter-BMW auf Aprilia entschlossen, und das neue Material wurde nicht rechtzeitig startklar.

Jetzt stehen die ART-Maschinen in Noale bei Aprilia Reparto Corse kurz vor der Fertigstellung. Auch Superbike-Werkspilot Marco Melandri liess es sich nicht nehmen, beim Zusammenbau der Rennmaschinen vorbeizuschauen.

Die Aprilia verfügt wie alle Open-Teams über die Einheits-ECU von Magneti Marelli, beim neuen Chassis wurde das Hauptaugenmerk auf mehr Flexibilität gelegt, die 2013-Version war zu steif.

Das Iodaracing-Team möchte in Jerez noch einen Funktionstest abwickeln und dann am zweiten Sepang-Test (26. bis 28. Februar) teilnehmen.

Der neue Aprilia-Renndirektor Romano Albesiano lässt von seinen Ingenieuren einen neuen Zylinderkopf für pneumatischen Ventiltrieb entwickeln und ein Seamless-Getriebe. «Wir möchten diese Neuheiten nach der Sommerpause einsetzen», sagt Albesiano.

Zur Erinnerung: Aprilia will 2016 werksseitig in die MotoGP-Klasse zurückkehren. Ab 2002 hatte Aprilia mit einem bei Cosworth entwickelten Reihen-Dreizylinder-Motorrad (990 ccm) namens RS Cube an der WM teilgenommen – mit Piloten wie Edwards, Haga, Laconi, Byrne und McWilliams. Die 800-ccm-Ära (sie begann 2007) erlebte Aprilia nicht mehr, wegen des Niedergangs der Firma wurde der MotoGP-Rennstall nach 2004 zugesperrt.

2012 kehrte Aprilia mit einem Claiming-Rule-Motorrad auf Basis des RSV4-Superbikes für Privatfahrer wieder in die Königsklasse zurückgekehrt. Aleix Espargaró gewann 2012 und 2013 im Power Electronics-Team die CR-Wertung, dazu wurde er 2013 Fünfter beim Sachsenring-GP.

Aprilia versteckt sich momentan in der MotoGP-WM unter dem Kürzel ART, das steht für Aprilia Racing Technology.

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