MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Forward in Brünn: Ohne Edwards auch nicht schneller

Von Kay Hettich
NGM Forward tritt in Brünn erstmals ohne Colin Edwards an. Die Auswirkung ist nicht sehr gross: Aleix Espargaro fährt im Qualifying der MotoGP in die Top-10, Alex De Angelis als neuer zweiter Mann nur hinterher.

Unter sportlich Gesichtspunkten war der Austausch von Colin Edwards bei NGM Forward längst überfällig, doch ob sein Nachfolger Alex De Angelis die ideale Besetzung für die frei gewordene Open-Yamaha des US-Amerikaners war, darf bezweifelt werden.

Zwischen dem ersten Training und dem Qualifing konnte sich der aus San Marino stammende De Angelis lediglich um eine Sekunde steigern. «Wir haben mit einer Abstimmung begonnen, die der von Aleix sehr ähnlich ist und haben das dann modifiziert. Im Qualifying konnten wir und dann steigern, als wir eine weichere Vordergabel eingebaut haben», sagte Alex De Angelis. «Ich bin soweit zufrieden, denn wir haben Rundenzeiten und meinen Rhythmus verbessern können. Jede Session ist für mich wichtig, um das Bike zu verstehen.»

Die Kohlen aus dem Feuer für Forward-Racing holte einmal mehr Open-Sensation Aleix Espargaro, wobei dessen zehnter Startplatz nach Mugello (12.) das zweitschlechteste Quali-Ergebnis der Saison war. «Wir sind nur 0,5 sec hinter der Pole und nur 0,4 sec hinter der ersten Reihe», hielt der Spanier fest. «Aber wir sind halt nur Zehnter und das wird unser Rennen komplizierter machen.»

«Wir haben uns heute beim Set-up deutlich gesteigert, das war sehr wichtig, vor allem weil wir in den Training enorme Probleme mit der Vorderradabstimmung hatten», berichtet Espargaro weiter. «Brünn ist eine sehr schnelle Piste, da haben wir etwas Nachteile. Wir werden im Warm-up weiter an unserer Rennabstimmung arbeiten.»

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