MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Henry Jacobi (Kawasaki): Prado in Schach gehalten

Von Johannes Orasche
Henry Jacobi ist bereit für das Rennen

Henry Jacobi ist bereit für das Rennen

Der deutsche Kawasaki-Fahrer Henry Jacobi zeigte im Qualifying der MX2-Klasse in Agueda ein mitreißendes Rennen und besiegte Weltmeister Jorge Prado (Red Bull KTM). Jacobi landete auf Rang 2.

Henry Jacobi sorgte am Samstag in der MX2-Klasse im Qualifying für den Portugal-GP in Agueda für die wohl spektakulärsten Szenen auf schnellen und attraktiven Erd-Piste. Der 22 Jahre alte Thüringer lag im letzten Drittel des Quali-Rennens hinter Tabellenführer Thomas Kjer-Olsen (Husqvarna) auf Platz 2, als von hinten der spanische Weltmeister Jorge Prado (Red Bull KTM) immer aufdringlicher wurde.

Prado fand in der absoluten Schlussphase sogar kurz einen Weg am schnellen Deutschen vorbei, Jacobi konnte mit der F&H-Kawasaki jedoch sofort wieder kontern und den Spanier von Platz 2 verdrängen. Jacobi hatte im Zeittraining von Agueda am frühen Nachmittag Rang 5 belegt. «Es war ein sehr guter Tag bereits mit einem sehr guten Ergebnis im Training, deswegen hatte ich auch eine gute Startposition am Gatter, was hier in Portugal sehr wichtig ist», erklärte Jacobi.

«Ich war nach dem Start kurz Zweiter», schildert der WM-Dritte aus Bad Sulza. «Dann hat aber Prado vorne einen Fehler gemacht und ich konnte die Führung übernehmen für etwa zehn Minuten. Ich habe dann mit Prado und Olsen gekämpft. Olsen konnte mich überholen.»

Als Olsen fünf Minuten vor dem Ende drei Sekunden Abstand auf Jacobi herausgefahren hatte, entflammte um Platz 2 ein heftiger Fight zwischen Jacobi und Prado, in dem das spanische Ausnahmetalent alle Register zog. «Die letzten Runden waren sehr intensiv», gestand Jacobi. Aber Prado konnte mich nicht überholen. Schade, dass es heute keine Punkte gab, aber ich habe ein gutes Gefühl für morgen.»

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