MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Heinz Kinigadner: Die «dunkle» Yamaha-Vergangenheit

Von Gino Bosisio
Heinz Kinigadner

Heinz Kinigadner

KTM-Berater und Motocross-Legende Heinz Kinigadner lieferte in der TV-Sendung «Sport & Talk aus dem Hangar-7» interessante und amüsante Storys aus seiner bewegten Rennkarriere.

Im Rahmen der TV-Sendung «Sport & Talk aus dem Hangar-7" war am Montagabend ein Teil auch den KTM-Legenden wie Matthias Walkner (35) und Heinz Kinigadner (62) gewidmet. Kini, die KTM-Ikone aus Tirol, erinnert sich: «Meine erste KTM war eine 50er. Ich habe mir den Fuß beim Skifahren gebrochen und bin dann damit mit 14 Jahren mein erstes Rennen gefahren.»

Zu seiner verwegenen Vergangenheit sagt der zweifache 250-ccm-Motocross-Weltmeister: «Gerade beim Motorradfahren ist das nicht so einfach. Jeder von uns glaubt, man kann die Grenzen ein wenig verschieben. So ist es aber nicht. Das gehört im Leben dazu.»

Es gibt auch dunkle Flecken in der Karriere des Udernser KTM-Urgesteins: Kini startete in der Motocross-WM nämlich so richtig mit Yamaha durch: «Ich habe nach 1981 bei Puch als Werksfahrer aufgehört, doch bei KTM gab es noch keinen Platz für mich. Deshalb habe ich 1982 in der 250er-WM auf eine Yamaha zurückgreifen müssen.»

Der Hüne setzt nach: «Blöderweise habe ich mit dieser Yamaha auch meinen ersten Motocross-Grand Prix-Sieg gefeiert.»

Und noch eine Erinnerung gibt es: «Als die Dakar damals noch in Afrika ausgetragen wurde, riesige Distanzen zurückgelegt wurden und es noch keine KTM-Rallye-Maschine gab, denn KTM machte gerade finanziell schwere Zeiten durch, habe ich mich bei einem privaten Yamaha-Team eingekauft. Ich bin aber mit diesem Bike nicht sehr weit gekommen.»

«Ich habe die Dakar-Rallye sieben Mal in Angriff genommen und bin glaube ich nur vier mal bis zum Pausentag gekommen, geschweige denn bis ins Ziel», ergänzte Heinz Kinigadner. 


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