MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Neukirchner: Motivationsschub für den Nürburgring

Von Jörg Reichert
Neukirchner blamierte sich bei seinem Gaststart nicht

Neukirchner blamierte sich bei seinem Gaststart nicht

Dank einem Sieg und einem dritten Rang bei seinem Gaststart beim IDM-Lauf in Assen ist der Motivations-Akku von Max Neukirchner wieder voll.

Als Gaststarter war Neukirchner zwar nicht punkteberechtigt, doch das Hochgefühl von zwei Podiumsbesuchen kann ihm keiner mehr nehmen. Zuletzt stand der 27-Jährige im April 2009 in Valencia auf dem Podest, nur knapp einem Monat vor dem verheerenden Unfall beim Meeting in Monza, der fast sein Karriereende bedeutet hatte.

«Ein gutes Gefühl zurück auf dem Podium zu sein, besonders auf dem obersten Treppchen», wirkte der Ten Kate-Pilot erleichtert. «Nach den Qualifyings am Samstag wussten wir, dass meine Renn-Pace über die Distanz stimmt. Im ersten Rennen konnte ich mich schnell an die Spitze setzen und Stück für Stück meinen Vorsprung ausbauen. Im zweiten Rennen hatte ich nach einigen Runden wilde Vorderradrutscher, die beinahe zum Crash geführt hätten. Danach habe ich die Pace rausgenommen, weil es zu gefährlich für mich war und ich meinen Start am Nürburgring nicht durch einen sinnlosen Sturz gefährden wollte.»

Für sein Heimrennen auf dem Nürburgring in zwei Wochen ist der Stollberger nun wieder guten Mutes und möchte den eingeschlagenen Weg fortsetzen. «Für mich persönlich brachte das Wochenende einen enormen Motivationsschub für das Meeting in der Eifel. Vorher haben wir noch einen weiteren Test in Assen und dann hoffe ich, dass wir auf die Fortschritte beim zweiten Lauf in Silverstone aufsetzen können und den positiven Spirit dort in ein gutes Resultat umsetzen können.»

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