MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Biaggi will in Imola taktisch fahren

Von Jörg Reichert
Auf Max Biaggi werden in Imola alle Kameras gerichtet sein

Auf Max Biaggi werden in Imola alle Kameras gerichtet sein

Max Biaggi will den Superbike-WM-Titel bereits in Imola in trockene Tücher bringen. Dafür will er sogar taktisch fahren und seinen WM-Rivalen Leon Haslam im Auge behalten.

«In Imola werde ich mit dem Rechenschieber unterwegs sein», verriet Biaggi bereits seine Renntaktik für sein Heimrennen und wird seine volle Aufmerksamkeit hauptsächlich dem Punktestand schenken - der 39-Jährige darf in den beiden Superbike-Läufen maximal 8 WM-Punkte auf [*Person Leon Haslam*] (GB/Suzuki) verlieren, wenn er im Titelrennen vorzeitig den Sack zu machen will.

Wenn es erforderlich werden sollte, ist Biaggi aber ist trotzdem bereit, Risiko einzugehen: «Ich werde dem Zweikampf nicht aus dem Weg gehen, muss aber die jeweilige Situation abwägen und den Punktestand im Hinterkopf behalten. Jeder Punkt kann wichtig sein», weiss der Italiener und kann im WM-Finale auf einen Erfahrungsschatz von vier gewonnenen 250er-Weltmeisterschaften zurückgreifen. «Die Erfahrung hat mich gelehrt, dass man nichts dem Zufall überlassen darf, wenn man eine Weltmeisterschaft gewinnen will.»

Zusammen mit [*Person Sylvain Guintoli*] (F/9.) ist Max Biaggi einer von nur zwei Piloten, der in jedem der bisher 22 Superbike-Läufen die Zielflagge sah und dabei in der Regel immer einen Platz unter den Top-5 erreichte. Diese beeindruckende Konstanz war auch ein Schlüssel zum Erfolg. Der Traditionskurs in Imola stellt nach Meinung des Römers aber eine besondere Herausforderung dar. «Es gibt dort sehr viele Bodenwellen. Wir werden hart dafür arbeiten müssen, um eine der vorderen Positionen zu erreichen.»

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