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Sofuoglu fürchtet: BMWs MotoGP-Einstieg kommt zu spät

Von Ivo Schützbach
Superbike-WM-Leader Toprak Razgatlioglu

Superbike-WM-Leader Toprak Razgatlioglu

Toprak Razgatlioglu und die BMW M1000RR bilden das derzeitige Traumgespann der Superbike-WM. Obwohl erst ein Viertel des aktuellen Vertrags absolviert ist, wird bereits über die Zeit danach gesprochen.

Toprak Razgatlioglu hat mit BMW einen Vertrag bis Ende 2025. Schon heute wird darüber geplaudert, dass der Türke für die Propellermarke in der Zukunft MotoGP fahren könnte. Doch bis dahin ist es noch ein sehr langer Weg.

Denn erstens wird BMW frühestens 2027 in die Königsklasse einsteigen, dann wird es dort ein neues Reglement mit 850-ccm-Motoren, weniger Fahrhilfen und reduzierter Aerodynamik geben. Und zweitens gibt es zu diesem Thema bis heute keinen Vorstandsbeschluss, Fans weltweit warten auf das MotoGP-Bekenntnis der deutschen Premiummarke.

Wir befinden uns in der Mitte des Jahres 2024, Experten sind sich einig: Zweieinhalb Jahre Vorlaufzeit sind zu knapp, um das Thema MotoGP-Einstieg 2027 seriös und erfolgversprechend anzugehen.

Das weiß auch Kenan Sofuoglu, der Manager von Superbike-WM-Leader Toprak Razgatlioglu. «Ich sehe eine minimale Chance für 2027, eine größere für 2028», sagte der 39-Jährige im Vier-Augen-Gespräch mit SPEEDWEEK.com. «Es kann sein, dass wir BMW vielleicht vorher verlassen müssen, weil der Einstieg womöglich zu spät kommt für Toprak. Toprak ist keine 20 mehr, er wird dieses Jahr 28. Wir wissen aber noch nicht, was kommen wird. Jetzt haben wir erst mal noch eineinhalb Jahre vor uns, die wir zusammen beschreiten werden. Ich gehe davon aus, dass Toprak in dieser Zeit MotoGP-Angebot erhalten wird.»

Problematisch für den 51-fachen Superbike-Laufsieger: Sein zweijähriger Vertragsrhythmus ist entgegengesetzt zu dem der meisten MotoGP-Piloten. Wenn Razgatlioglus aktueller BMW-Vertrag Ende 2025 ausläuft, wird es in der Premier-Class für 2026 nur wenige freie Plätze geben.


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