MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Tom Sykes: «Alles andere als glücklich»

Von Kay Hettich
Ein nachdenklicher Tom Sykes

Ein nachdenklicher Tom Sykes

Tom Sykes reiste mit hohen Erwartungen zum Meeting in Aragón, doch das achte Saisonmeeting wurde für den Kawasaki-Piloten zum Desaster.

In der Superpole, als die Sonne den Asphalt auf erbarmungslose 60 Grad Celsius aufheizte, war die Welt des Tom Sykes noch in Ordnung. In 1.56,552 min holte er seine sechste Pole Position 2012 – den Rundenrekord von Marco Melandri (I/1.57,491 min) aus dem Vorjahr pulverisierte er förmlich!

Um den Sieg konnte der Kawasaki-Star zu keinem Zeitpunkt mitfighten, doch er duellierte sich mit Ayrton Badovini (I/BMW) um den letzten Podiumsplatz – bis dem Italiener ein verhängnisvoller Fahrfehler passierte und die stürzende BMW-Italia das Hinterrad der Sykes-Kawasaki touchierte und dieser ebenfalls zu Sturz kam. «Ich war auf Podiumskurs, doch dann hat da jemand ein wirklich dummes Manöver gemacht, das ich teuer bezahlen musste. Und auch Kawasaki, denn wir könnten noch Dritter in der Gesamtwertung sein», knurrte Sykes.

Auch im zweiten Rennen büsste der Pechvogel als Achter auf alle seine direkten Konkurrenten Punkte ein und rutschte in der Gesamtwertung von drei auf fünf ab. «Wir sind alles andere als glücklich, weil wir hier letzte Woche einen fantastischen Test hatten. Besonders bei den heissen Bedingungen waren wir sehr stark und konnten konstant schnelle Rundenzeiten fahren», erinnert sich der 26-Jährige. «Ich war sehr zuversichtlich für die Rennen, aber der starke Wind hat uns Traktion am Vorderrad gekostet. Aber ich bin mir sicher, dass wir stark zurückkommen werden.»

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