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Ducati-Star Carlos Checa: Arzt warnt vor Risiko

Von Ivo Schützbach
Carlos Checa (re.) mit Crew-Chief Marco Lozej

Carlos Checa (re.) mit Crew-Chief Marco Lozej

Erst vor wenigen Tagen erhielt Ducati-Werksfahrer Carlos Checa von seinem Arzt die Erlaubnis, wieder Sport zu machen. Beim Aragón-Test war er nur Zuschauer.

«Die letzten fünf Tage verbrachte ich in den Pyrenäen, durfte endlich wieder etwas Sport machen», erzählt der Ende Februar in Australien schwer gestürzte Carlos Checa. «Ich fuhr etwas mit dem Rennrad und machte eine Skitour. Die Abfahrt mit den Skiern klappte nicht so gut, ich hatte noch etwas Schmerzen im Fuß.»

Den Spanier hat es beim Saisonauftakt in Australien gleich doppelt erwischt: Erst stürzte er im Freitags-Training und verletzte sich am rechten Fuß, dann räumte er nach einem Verbremser im ersten Lauf auch noch BMW-Star Marco Melandri ab. Checa war einige Minuten bewusstlos, noch heute fehlen ihm die Sekunden vor dem Crash.

Inzwischen ist der 40-Jährige wieder einigermaßen wohlauf, besuchte am gestrigen Donnerstag die Superbike-Tests im MotorLand Aragón. Selber fahren durfte er nicht: Checas Team Alstare Ducati hat Jerez als Teststrecke bestimmt. Außerdem rät ihm sein Arzt dringend davon ab, schon wieder aufs Motorrad zu steigen.

Der Weltmeister von 2011 traf sich mit seinem Crew-Chief Marco Lozej und Ducatis Superbike-Projektleiter Ernesto Marinelli, die beide dem Testteam aus Borgo Panigale unter die Arme griffen. Checa ließ es sich auch nicht nehmen, die Testfahrer Matteo Baiocco und Niccolò Canepa auf der Strecke zu beobachten. «Komisch ist das schon, wenn man alle aus dem Team am eigenen Motorrad arbeiten sieht und man nur zuschauen darf», meinte Carlos zu SPEEDWEEK.com. «Aber man kann immer etwas für sich mitnehmen, Schlüsse für das nächste Rennen ziehen. So kann ich mich auch noch ein paar Tage mehr ausruhen, das wird meinem Fuß guttun.»

Carlos Checa: «Fast hätte ich ein Kopfproblem bekommen»

Nächste Woche Freitag im freien Training des Superbike-WM-Laufs in Aragón wird Checa erstmals seit dem 24. Februar wieder aufs Motorrad steigen. «Letzte Woche bettelte ich meinen Arzt an, dass ich wenigstens wieder leichten Sport machen darf», erzählte er. «Wenn ich nur herumsitze, habe ich am Ende zwei Probleme: den kaputten Fuß und dann auch noch den Kopf. Ich wollte auch schon Trial oder Motocross fahren, aber das Risiko ist viel zu hoch. Für die Rennen nächste Woche wird mein Fuß okay sein. Ich fuhr ja auch das Rennen in Phillip Island. Meine Probleme kommen nicht von dem Sturz im ersten Rennen, sondern von der Fußverletzung, die ich im Training am Freitag erlitt.»

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