MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Exklusiv: Max Neukirchner testet Ducati 1098R!

Von Ivo Schützbach
Ist die alte Ducati 1098R schneller als das neue Modell 1199 Panigale? Max Neukirchner geht der Frage in Misano auf den Grund.

Auch wenn sich an verschiedenen Tagen und bei unterschiedlichen Bedingungen gefahrene Zeiten kaum vergleichen lassen, sorgten die Rennen in Imola am vergangenen Sonntag doch für Stirnrunzeln bei Ducati. 2012 hat Carlos Checa mit dem alten Modell 1098R beide Rennen dort gewonnen, jetzt kam Ducati nicht über einen achten Platz (Ayrton Badovini in Lauf 1) hinaus. Checa wäre mit seiner 2012er-Rennzeit aus Lauf 1 in beiden Rennen 2013 aufs Podium gefahren.

Das hat man auch beim deutschen Team MR-Racing zur Kenntnis genommen. Max Neukirchner fuhr vor wenigen Minuten in Misano erstmals eine 1098R, die in der Superbike-WM von 2008 bis 2012 von allen Ducati-Teams eingesetzt wurde. Das Ducati-Werksteam hat zwar für 2013 von der 1098R auf die Panigale umgestellt, in der Superbike-Weltmeisterschaft darf das alte Modell nach einer Homologationsverlängerung durch den Motorrad-Weltverband FIM aber noch bis 2015 gefahren werden.

Anfänglich zickten die Speedsensoren an der 1098R, dann passte die Elektronik für die Gasannahme nicht. Neukirchner fuhr deshalb bislang nur eine Handvoll Runden mit dem schnellen Oldtimer.

Der Rest des Tages wurde bei sengender Hitze mit dem Hybrid-Motorrad aus Superbike- und Superstock-Panigale gearbeitet. Weil die Tests mit den Federelementen von WP am Montag in Imola sehr positiv verliefen, wird der Sachse auch die restlichen zwei Tage in Misano damit fahren. Bereits für die Rennen in Moskau in drei Wochen könnte der Umstieg von Öhlins auf WP Suspension beschlossen werden.

Das Team befasst sich zudem intensiv mit der Elektronik von Mitsubishi, diese könnte zukünftig anstatt der bisherigen von Magneti-Marelli verwendet werden.

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