Superbike-WM: Toprak erwachte in einem Albtraum

Jonathan Rea: Zweiter Suzuka-Sieg verpasst

Von Kay Hettich
An Pata Honda-Star Jonathan Rea lag es nicht, das FCC TSR Honda das legendäre Acht-Stunden-Rennen von Suzuka nicht gewinnen konnte. «Man darf nie aufgeben», sagte der aktuelle Dritte der Superbike-WM.

Weil es in Suzuka stark regnete und stürmte, wurde der Start zum prestigeträchtigen Acht-Stunden-Rennen verschoben – und am Ende wurde die Renndistanz sogar auf knapp sieben Stunden gekürzt. Zahlreiche Stürze und mehrere Safety-Car-Phasen bestimmten das Rennen – auch das favorisierte FCC TSR Honda Team gehörte zu den Pechvögeln.

Dabei war die Welt von Jonathan Rea und seinem Teamkollegen Kosuke Akiyoshi nach vier Stunden noch in Ordnung: Mit einer Runde Vorsprung auf den Zweitplatzierten schien Rea nach 2012 locker seinem zweiten Sieg in Suzuki einfahren zu können.

In der 108. Runde löste sich dieser Traum in Luft auf: HRC-Testfahrer Akiyoshi schmiss die Honda in Führung liegend neben die Piste. Das Motorrad zerstört, der Japaner brach sich das Bein.

Trotzdem gelang es Akiyoshi heroisch, das Bike zurück an die Box zu bringen!

Mit 16 Runden Rückstand wurde das reparierte Bike mit Ersatzpilot Lorenzo Zanetti auf Pos. 50 wieder ins Rennen geschickt. Rea fuhr den letzten Stint und kreute die Ziellinie auf Rang 40. «Akiyoshi hat unglaubliches geleistet, indem er das Bike zurück an die Box gebracht hat», staunte Rea über den Kraftakt des Japaners. «Nur dadurch konnten wir überhaupt weiterfahren, auch wenn wir wussten, dass es nichts mehr zu gewinnen gab. Es gilt was ich schon einmal sagte: Man siegt, wenn man kann. Verliert, wenn es nicht anders geht, aber man darf nie aufgeben.»

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