MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Jordi Tixier (KTM): Die Folgen seines Horrorcrashs

Von Thoralf Abgarjan
Jordi Tixier hatte bei seinem Crash noch Glück im Unglück

Jordi Tixier hatte bei seinem Crash noch Glück im Unglück

Nach seinem haarsträubenden Crash im Sam Boyd Stadium von Las Vegas blieb der frühere MX2-Weltmeister Jordi Tixier regungslos am Boden liegen. Er zog sich eine schwere Gehirnerschütterung zu.

Den Beobachtern stockte der Atem, als der frühere MX2-Weltmeister im Training zum Monster Energy Cup in Las Vegas in einer Rhythmuspassage über den Lenker abflog und zunächst regungslos auf der Strecke liegenblieb. Der Franzose war neben MXGP-Weltmeister Tim Gajser der einzige WM-Protagonist, der den Start in der Spielerstadt gewagt hatte.

Tixier sprang einen Vierfachsprung zu kurz und traf mit seinem Hinterrad die Kuppe des Hügels, den er eigentlich noch überspringen wollte. Dadurch wurde er heftig von seinem Bike über den Lenker und zwei weitere Hügel katapultiert. Der Franzose schlug hart auf den Boden auf, wo er von der 'medical crew' zunächst in Sicherheit gebracht und aus dem Sam Boyd Stadium abtransportiert wurde.

Zum Glück zog sich Tixier neben diversen Prellungen keine Brüche zu. Allerdings erlitt er eine schwere Gehirnerschütterung, weshalb der Abend für den Franzosen natürlich gelaufen war.

Die Stelle, an der sich der Unfall ereignete, war übrigens die gleiche, an der auch Husqvarna-Werksfahrer Dean Wilson im Training abflog, der sich dabei die Hüfte auskugelte.

Trotz seines Crashs sieht Tixier die Erfahrung in den USA positiv und schrieb in den sozialen Medien: «Es wird Zeit, nach 15 Tagen Aufenthalt in den USA wieder nach Hause zurückzukehren. Ich habe nette Leute kennengelernt und bin bis zu meinem Crash ganz gut gefahren. Leider endete der Ausflug weniger gut, aber der Unfall hätte weitaus schlimmer ausgehen können. Ich bin froh, dass ich den Ort des Geschehens auf eigenen Füßen verlassen kann. Vielleicht komme ich nächstes Jahr wieder hier her.»


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