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Andreas Mikkelsen: «Ich habe ein gebrochenes Herz»

Von Toni Hoffmann
Andreas Mikkelsen

Andreas Mikkelsen

Bei seinem letzten Auftritt in Diensten von Volkswagen beim Finale der Rallye-Weltmeisterschaft in Australien wird Andreas Mikkelsen alles geben, um gegen Thierry Neuville Vizechampion zu werden.

Mikkelsen hofft, wenn es denn schon sein muss, seinen letzten Start im VW Polo R WRC würdig zu beenden. Das Ziel für Mikkelsen, der vorerst 2017 noch ohne Cockpit dasteht, bei den Antipoden ist, seine fünf Wolfsburger Jahre mit der Vizemeisterschaft hinter seinem VW-Kollegen Sébastien Ogier abzuschließen. Wenigstens diesen Trost will er mitnehmen, auch wenn sein Herz nach dem VW-Ausstieg etwas blutet.

«Meine Familie, das war Volkswagen Motorsport. Was soll ich noch viel sagen», spricht Mikkelsen voller Wehmut. «Ich habe ein gebrochenes Herz. Die letzten Tage waren sehr hart und mit Emotionen geladen. Ich musste die Entscheidung zur Kenntnis nehmen, dass Volkswagen sein Rallye-Programm stoppt. Für uns, die wir alle so hart gearbeitet haben, war es schwer, ein richtiger Schock. Ich kam 2011 in das Team, und ich war dabei, als 2013 wir die erste Rallye mit dem Skoda in Finnland fuhren.»

Mikkelsen führt weiter aus: «Ich war von Anfang an Teil dieses Projekts. Es war ein erstaunliches Projekt. Nicht nur, weil die Autos schnell und erfolgreich werden. Nein es waren auch die Menschen, die meine sehr engen Freunde wurden. Auch wenn dort 200 Menschen gearbeitet haben, so muss ich sagen, dass wir während der gesamten Zeit eine große Familie waren. Ich möchte allen danken, die an mich geglaubt haben, als sie 2011 die Gelegenheit gaben, als ich noch ein Anfänger war.»

Der Trip zum WM-Finale in Australien wird ihn mit vielen Emotionen begleiten. «Es wird schwer, jetzt nach Australien zu gehen. Es wird für uns eine emotional starke Rallye werden. Ich werde aber meinen letzten Start im Polo noch einmal genießen und hoffen, für ein würdiges Ende zu sorgen.»

Mikkelsen gewann im VW Polo R WRC zwei WM-Läufe. Im letzten Jahr im Oktober in Spanien, als Ogier seinen nahen Sieg wegschmiss, und in diesem Jahr im Juli in Polen.

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