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Rallye-Kommission legt WM-Pläne vor

Von Toni Hoffmann
Rallye-Park

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Während einige Vorschläge beim nächsten Treffen des FIA-Weltrats am 3. Dezember in Doha (Katar) vor der Absegnung stehen, hat die Rallye-WM-Kommission bereits einige Veränderungen angekündigt.

Von der nächsten Saison an sollen die Rallyes zweieinhalb Tage dauern, nämlich von Freitag bis Sonntagmittag. Es müssen mindestens 300 km bewältigt werden und es soll die Möglichkeit für eine Start-Zeremonie gegeben sein. Die Organisatoren werden aber, bei Absegnung durch die FIA und von WRC Promoter, gewisse Freiheiten haben, um ihre Rallye mit einem eigenen Charakter zu gestalten. So wird den Veranstaltern empfohlen, neue und längere Wertungsprüfungen durchzuführen. Gleichzeitig gibt es Pläne, weniger Ersatzteile zur Verfügung zu stellen, um den Abenteuer- und Ausdauer-Gedanken einer Rallye zu stärken. Dies würde auch mehr Möglichkeiten für die Medien mit sich bringen.

Eine wichtige Änderung: Die Startreihenfolge für die erste am Freitag und für die zweite Etappe am Samstag soll sich nach dem aktuellen WM-Stand richten, was bedeutet, dass der Tabellenführer bei jeder Rallye als erstes Fahrzeug, egal ob Asphalt oder Schotter, auf die Strecke muss.  

Kein Thema war der gerade von VW-Motorsport-Direktor Jost Capito favorisierte «Shootout» am letzten Rallye-Tag. Damit dürfte diese Idee vorerst vom Tisch sein.  

Um die Teilnehmer bei Events außerhalb von Europa zu erhöhen, werden 2015 national homologierte Autos bei nicht-europäischen Events erlaubt sein - allerdings ohne die Möglichkeit, WM- oder Power-Stage-Punkte zu erzielen. Schließlich wurde, auf Wunsch des Veranstalters, der Termin für die Rally Argentinien auf den 26. April gelegt.  

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