Formel 1: Ferrari-Teamchef nennt es einen Witz

Jorge Lorenzo: Er will in Mugello um den Sieg fighten

Von Oliver Feldtweg
Jorge Lorenzo (Yamaha)

Jorge Lorenzo (Yamaha)

Sturz in Doha, Frühstart in Texas, in Jerez und Le Mans vom Teamkollegen Rossi gedemütigt – Jorge Lorenzo hat schwere Zeiten hinter sich. Bringt Mugello den Umschwung?

Im Movistar Yamaha MotoGP-Team stand Vizeweltmeister Jorge Lorenzo bisher m Schatten von Valentino Rossi, er liegt nur auf dem fünften WM-Rang, ein Podestplatz in fünf Rennen – eine denkbar schlechte Ausbeute für den Weltmeister von 2010 und 2012.

Doch das Autodromo del Mugello zählt zu den Lieblingspisten des Yamaha-Stars aus Mallorca. Er stand dort 2009 und 2010 als Zweiter und danach dreimal als Sieger auf dem Podest.

Diese fünfjährige Podiums-Tradition in der Toskana möchte Lorenzo unbedingt beibehalten.

«Zuerst möchte ich einmal vergessen, was in Le Mans passiert ist, wo ich nur Fünfter geworden bin», hält Jorge fest. «Ich habe dort einfach kein gutes Gefühl für das Motorrad gefunden. Deshalb muss ich mir Gedanken über die Zukunft machen. Ich gebe niemals auf, ich arbeite unermüdlich weiter. Denn ich will bereit sein, wenn unsere Stunde schlägt. Jetzt kommen wir zu ein paar speziellen Strecken, nach Mugello und Barcelona, und da könnten wir den Spiess umdrehen und vorne mitfahren. Wir müssen um unseren ersten Saisonsieg kämpfen. Das wäre grossartig für uns alle, für das Team und für mich. Mugello wäre eine passende Gelegenheit. Ich habe für diesen Grand Prix gute Erinnerungen aus den vergangenen Jahren. Das ist eine ganz besondere Rennstrecke, das Layout passt wunderbar zu meinem Fahrstil. Hoffentlich finden wir in der Toskana zu unserer gewohnten Form und Leistung zurück.»

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