MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Dominique Aegerter: Er bleibt 2016 bei Kalex!

Von Waldemar Da Rin
Schon beim Misano-GP verlängerte Dominique Aegerter seinen Vertrag mit dem Team Technomag Interwetten. Nun steht fest: Aegerter bleibt Kalex wie auch sein Teamkollege Tom Lüthi treu.

Am Freitagmorgen fällte Dominique Aegerter die wichtige Entscheidung zwischen Suter und Kalex. Nun ist klar, dass der Schweizer 2016 nicht zu Suter zurückkehrt, sondern weiterhin auf Material von Kalex setzt. Aegerter hatte die 2016er-Suter bereits getestet, doch da nur noch zehn Testtage verbleiben, wäre der erneute Markenwechsel ein großes Risiko. «Mit der Suter war ich beim Test hier eine Sekunde langsamer», erklärte Aegerter.

Der ersten Trainingstag in Aragón verlief jedoch mit Platz 17 und 0,980 sec Rückstand enttäuschend. «Aragón ist eine schwierigere Strecke für mich als Misano», erklärte Aegerter, der in Italien um den Sieg gekämpft hatte, bis er von Alex Rins abgeschossen wurde. «Schon am Morgen hatten wir mit dem Bremsen Probleme. Ich konnte nicht spät bremsen und locker in die Kurven hineinfahren. Am Nachmittag konnten wir uns aber verbessern. Das Problem blieb jedoch gleich. Ich bin mit dem weichen Hinterreifen wieder viel schneller als mit dem härteren. Für eine so lange Strecke sind die Zeiten aber recht nah beisammen. Ich denke schon, dass ich am Samstag unter die Top-10 fahren kann.»

Aegerters Teamkollege Tom Lüthi war im ersten Training mit Platz 3 stark unterwegs, aber in der kombinierten Zeitenliste reichte es nur für Rang 11 mit 0,770 sec Rückstand.

«Es gibt nicht viel zu sagen», erklärte der sichtlich enttäuschte Schweizer. «Das erste Training war gut, doch es zeigte sich am Morgen, dass ein Reifen viel besser als der andere ist. Ich versuchte, den weichen über eine Renndistanz zu fahren. Am Nachmittag hatten wir dann Probleme mit der Bremse beziehungsweise mit der Bremsflüssigkeit, deshalb hatte ich einen langen Boxenstopp. Zuvor wollte ich sofort raus, griff aber ins Leere und hatte keinen Bremsdruck. Danach war die Bremsleistung da, aber das Gefühl war sehr komisch, es gab keinen klaren Bremsdruck. Wir haben herausgefunden, dass das mit der Bremsflüssigkeit zu tun hatte. Sie war ganz neu, doch als wir noch eine neue aufmachten, hatte diese eine ganz andere Farbe. Das kostete uns natürlich Zeit. Ich brauche nun mehr Konstanz und will wieder so weit nach vorne wie im FP1.»

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