MotoGP: KTM-Rennchef über Regelverstoß

Maxime Renaux (Yamaha): «Wurde mehrfach überrollt»

Von Thoralf Abgarjan
Nach seinem Sturz in der ersten Runde des zweiten Laufs wurde Yamaha-Werksfahrer Maxime Renaux von mehreren nachfolgenden Fahrern überrollt und musste das Rennen angeschlagen aufgeben.

Der amtierende MX2-Weltmeister gewann beim Großen Preis von Schweden in Uddevalla den ersten Lauf der MXGP-Klasse. Nach dem Start zum zweiten Lauf rangierte er ebenfalls in der Spitzengruppe, doch bei der Anfahrt zu einem Table-Sprung touchierte er das Hinterrad des vor ihm fahrenden Valentin Guillod und strauchelte. Renaux verlor seinen Schwung, weshalb von hinten Brian Bogers den Franzosen seinerseits touchierte. Renaux geriet an der Auffahrt zum Sprung ins Schleudern, wurde mit einer Drehung um 180 Grad über den Hügel katapultiert und stürzte. Die nachfolgenden Fahrer hatten keine Chance auszuweichen. Renaux wurde vom nachfolgenden Ben Watson überrollt und weitere Fahrer trafen Renaux an Kopf und Körper.

Besonders bitter: Renaux versuchte nach dem Aufschlag am Boden, den nachfolgenden Fahrern auszuweichen, bewegte sich aber genau in die Spur von Watson und wurde voll von ihm erfasst.

Nach diesem Zwischenfall konnte er zum Glück wieder aufstehen. Renaux musste das Rennen aber angezählt und mit heftigen Schmerzen an der Box beenden. Nach den Untersuchungen im Medical Center gab es später Entwarnung: Renaux hatte sich keine Brüche, innere Verletzungen oder andere schwere Verletzungen zugezogen. Das Team geht davon aus, dass der Franzose am kommenden Wochenende in Finnland wieder am Start stehen kann.

«Ich hatte den perfekten Start in den Tag», erklärte der frustrierte Renaux. «Nach dem Start zum zweiten Lauf kollidierte ich mit einem anderen Fahrer und stürzte. Einige Fahrer fuhren über mich hinweg, so dass ich ein wenig benommen war. Ich versuchte weiterzufahren, aber ich konnte den Lenker einfach nicht mehr halten. Es ist enttäuschend, aber zum Glück habe ich keine schweren Verletzungen davongetragen und ich werde in Finnland zurückzukehren.»

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